Aktuelle Themen

WEF in Davos

Das 1971 in der Schweiz als gemeinnützige Stiftung gegründete Weltwirtschaftsforum findet alljährlich Ende Januar statt. Wirtschaftsexperten, Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer kommen zusammen, um über globale Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu beraten. Jedes Jahr wird das WEF von Protesten und Demonstrationen begleitet. Kritiker werfen dem Forum vor, eine neoliberale Politik zu fördern, die Armut in Entwicklungsländern bedingt und die Klimakrise vorantreibt. 

Steueroasen & Steuerhinterziehung

Es wird geschätzt, dass die globale Elite der Welt bis zu 32 Billionen US-Dollar in Offshore-Steueroasen angelegt haben. Einige hundert Unternehmen sollen weitere 2,4 Billionen US-Dollar auf dem selben Weg außer Landes geschafft haben. Dieses beispiellose Ausmaß an internationaler Steuerhinterziehung kostet Entwicklungsländer über 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr und ist eine der Hauptursachen für die umfangreiche Sparpolitik vieler Industrieländer.

Das Transatlantische Freihandelsabkommen

Das TTIP ist das größte vorgeschlagene Handelsabkommen zwischen zwei der größten Volkswirtschaften der Welt, den USA und der EU. Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen und finden größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Kritiker sehen in dem geplanten Vertrag eine Aufweichung von Verbraucherschutz- und Umweltstandards, sowie eine Gefährdung für die IT-Sicherheit und Klimaschutzbestimmungen.