Aktuelle Themen

Kirchenasyl

Kirchenasyl bezeichnet die vorübergehende Aufnahme von Geflüchteten in einer Kirchengemeinde zur Abwendung einer drohenden Abschiebung. Die Praxis, Zuflucht in einem heiligen Ort zu gewähren, reicht bis in die vorchristliche Antike. Im ersten Quartal 2018 wurden rund 500 Abschiebungen durch Kirchenasyl verhindert. Da es Kirchenasyl im rechtlichen Sinn nicht gibt, bewegen sich die aufnehmenden Gemeinden außerhalb des geltenden Rechts. 

Kirchenasyl

Kirche und Digitalisierung

Vor allem die Covid19-Pandemie zwingt die Kirche sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Live-Übertragungen von Gottesdiensten, Kirchengemeinden auf sozialen Netzwerken und Online-Chats zwischen dem Pfarrer und seiner Gemeinde: Neue Konzepte fordern vor allem die katholische Kirche heraus, die sich lange gegen digitale Techniken wehrte. Ob diese neuen Ansätze helfen werden, die sinkenden Mitgliederzahlen zu bremsen, bleibt abzuwarten. 

Kirche und Digitalisierung

Skandal von Limburg

Der Bischofssitz des früheren Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Els erlangte zweifelhafte Berühmtheit durch Baukosten im zweistelligen Millionenbereich. Auch sonst fiel der Bischof bisweilen durch seinen Hang zum Luxus auf. Durch das Bauvorhaben erntete er allerdings bundesweite Kritik und musste sich in Folge dessen von seiner Stelle entbinden lassen. Große Konsequenzen wurden aber scheinbar nicht aus dem Skandal gezogen, denn mittlerweile ist er als Kurienbischof in Rom beschäftigt.

Skandal von Limburg