Barbara Blaha im Portrait
Wiki | Franz Johann Morgenbesser - CC BY-SA 2.0

Barbara Blaha / Momentum Institut (A)

Aktuelle Debatten, fundierte Analysen und klare Standpunkte von Barbara Blaha und dem Momentum Institut. Lass dich inspirieren!

Barbara Blaha im Portrait
Wiki | Franz Johann Morgenbesser - CC BY-SA 2.0

Barbara Blaha – Publizistin, Aktivistin und Gründerin

➡️ Barbara Blaha, geboren 1983 in Wien, ist eine österreichische Publizistin, Autorin, Politaktivistin und Gründerin. Bekannt ist sie insbesondere für ihre Arbeit an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und sozialer Gerechtigkeit. Mit ihren publizistischen und organisatorischen Aktivitäten beschäftigt sie sich mit gesellschaftspolitischen Fragen, sozialen Ungleichheiten und den Auswirkungen wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen auf die Gesellschaft.

Eine zentrale Station ihres Wirkens ist die Gründung des Momentum Instituts, eines wirtschafts- und sozialpolitischen Thinktanks, sowie des dazugehörigen Online-Magazins MOMENT.at im Jahr 2019. Darüber hinaus gründete Blaha den interdisziplinären Politik- und Wissenschaftskongress Momentum, der jährlich in Hallstatt beziehungsweise Bad Aussee stattfindet und Wissenschaft, Politik und gesellschaftspolitische Debatten miteinander verbindet. Von 2005 bis 2007 war sie Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH). In dieser Zeit erlangte sie unter anderem durch ihren Austritt aus der SPÖ Aufmerksamkeit, den sie aus Protest gegen die Beibehaltung der Studiengebühren vollzog.

Auch im universitären Bereich war Blaha tätig. Die Bundesregierung berief sie für Funktionsperioden als Mitglied in den Universitätsrat der Universität Wien; zuvor war sie bereits Universitätsrätin an der Universität Salzburg. Als Autorin hat sie sich zudem mit gesellschaftspolitischen Themen, Arbeitsbedingungen und Feminismus auseinandergesetzt. Zu ihren Veröffentlichungen zählt unter anderem das Buch „Funkenschwestern. Wie Feminismus alles besser macht“. Insgesamt verbindet Blaha publizistische Arbeit, politische Aktivität, wissenschaftsnahe Projekte und institutionelles Engagement und zählt damit zu den sichtbaren Stimmen der österreichischen gesellschaftspolitischen Debatte.

Autor: Maximilian Stark, Datum: 06.10.26 - lizenziert unter CC BY-SA 4.0