Aktuelle Themen

Katastrophe im Mittelmeer

Seitdem die äußeren Landesgrenzen der EU abgeriegelt und die Türkei als europäischer Türsteher fungiert, wagen mehr und mehr Menschen die Flucht nach Europa über das Mittelmeer. Seit 2014 sind schätzungsweise 20.000 Menschen beim Versuch der gefährlichen Überquerung gestorben. Dank der Ignoranz der EU, die lieber Geld in die Militarisierung der libyschen Küstenwache als in Seenotrettung steckt, wird das Sterben im Mittelmeer wohl in naher Zukunft nicht beendet. 

Katastrophe im Mittelmeer

Frauen als Flüchtlinge

Mindestens 50 Prozent aller Flüchtlinge sind Frauen und Mädchen. Neben der Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen, fliehen Frauen auch vor Zwangsheirat, häuslicher Gewalt oder genitaler Verstümmelung. Seit den 1990er Jahren existieren internationale Schutzregelungen für geflüchtete Frauen. Leider werden diese von vielen Ländern nur mangelhaft umgesetzt, so dass Frauen auch in ihrem Zufluchtsland nicht genügend Sicherheit finden. 

Frauen als Flüchtlinge

Flüchtlings- unterkünfte

Überfüllte Räume, agressive Sicherheitsleute und unzureichende Hygiene. Viele Flüchtlingsunterkünfte sind unterfinanziert, aber heillos überbelegt. Wenn Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen zusammengepfercht werden, ist Konfliktpotenzial definitiv gegeben. Eine anständige Unterbringung und die Unverletzlichkeit der Wohnung sind Verpflichtungen zum Schutz der Menschenwürde. Zu oft lassen Flüchtlingsunterkünfte solche Mindeststandards missen.

Flüchtlings- unterkünfte