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Vogel mit Müll im Schnabel im Meer
Ingrid V Taylar | flickr - CC BY-NC 2.0

Welttag der Ozeane

Am 8. Juni wird Welttag der Ozeane gefeiert. Dabei wird den Ozeanen und ihrer wichtigen Funktion für Ernährungssicherheit, Gesundheit und Klima gedacht. Denn Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel gefährden zunehmend die Ozeane und damit auch das Leben und den Lebensraum vieler Menschen und Tiere. Nachhaltige und konkrete politische Maßnahmen sind nötig, um den Schutz der Meere zu gewährleisten - warten wir nicht bis es zu spät ist!

Welttag der Ozeane

Mikroplastik

Jährlich gelangen über drei Millionen Tonnen Mikroplastik-Partikel ins Meer. Sie stammen aus Kosmetikprodukten, synthetischen Textilien oder dem Abrieb von Reifen. Die kleinen Teilchen verstopfen Korallenriffe und vergiften die Meeresbewohner. Durch den Verzehr von Fisch kann das Mikroplastik auch in die menschliche Nahrungskette gelangen, unlängst wurden Rückstände nachgewiesen. Eine Reduzierung und Regulierung von Mikroplastik würde also neben der Umwelt auch ganz zentral der menschlichen Gesundheit zugutekommen.

Mikroplastik

Ilisu Damm

Der Ilisu-Staudamm ist ein Projekt am Tigris im Südosten der Türkei, eine erste Turbine ist seit 2020 in Betrieb. Das Vorhaben ist stark umstritten, da durch die Inbetriebnahme historische Stätten wie die antike Festungsstadt Hasankeyf oder die Mesopotamischen Sümpfe im Irak überflutet werden. Die Region ist von Wasserknappheit betroffen, durch den Damm ist der Zugang zu Wasser für die mehrheitlich kurdische Bevölkerung eingeschränkt und private Wasserlieferanten profitieren davon.

Ilisu Damm

Munitions- belastung

Bis zu 1,3 Millionen Tonnen Munition werden auf den Grund der Nord- und Ostsee vermutet - das Resultat zweier Weltkriege. Auch chemische Kampfmittel wurden in größeren Mengen versenkt. Zu Bergungen kam es bisher nur, wenn diese entsprechenden Bauvorhaben im Wege standen. Doch die Waffen haben nicht nur ungeheure Sprengkraft, die unvermittelt ausgelöst werden könnte, sie setzen auch krebserregende Chemikalien frei, die bereits bei Fischen nachgewiesene Schäden verursachten.

Munitions- belastung
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