Aktuelle Themen

Ilisu Damm

Der Ilisu-Staudamm ist ein Projekt am Tigris im Südosten der Türkei, eine erste Turbine ist seit 2020 in Betrieb. Das Vorhaben ist stark umstritten, da durch die Inbetriebnahme historische Stätten wie die antike Festungsstadt Hasankeyf oder die Mesopotamischen Sümpfe im Irak überflutet werden. Die Region ist von Wasserknappheit betroffen, durch den Damm ist der Zugang zum Wasser für die mehrheitlich kurdische Bevölkerung eingeschränkt und privaten Wasserlieferanten provitieren davon. 

Ilisu Damm

Munitions- belastung

Bis zu 1,3 Millionen Tonnen Munition werden auf den Grund der Nord- und Ostsee vermutet - das Resultat zweier Weltkriege. Auch chemischen Kampfmittel wurden in größeren Mengen versenkt. Zu Bergungen kam es bisher nur, wenn diese entsprechenden Bauvorhaben im Wege standen. Doch die Waffen haben nicht nur ungeheure Sprengkraft, die unvermittelt ausgelöst werden könnte, sie setzen auch krebserregende Chemikalien frei, die bereits bei Fischen nachgewiesene Schäden verursachten. 

Munitions- belastung

Mikroplastik

Jährlich gelangen über drei Millionen Mikroplastik-Partikel ins Meer. Sie stammen aus Kosmetikprodukten, synthetischen Textilien oder dem Abrieb von Reifen. Die kleinen Teilchen verstopfen Korallenriffe und vergiften die Meeresbewohner. Durch den Verzehr von Fisch kann das Mikroplastik auch in die menschliche Nahrungskette gelangen, unlängst wurden Rückstände nachgewiesen. Eine Reduzierung und Regulierung von Mikroplastik würde also neben der Umwelt auch ganz zentral der menschlichen Gesundheit zugutekommen. 

Mikroplastik