MEERE & Flüsse

Wasser, Wellen
Pixabay - dimitrisvetsikas1969

Warum müssen wir unser ➡️ Wasser und unsere Ozeane schützen?

Unser Planet besteht zu 71 % aus Wasser, wovon 96 % in unseren Ozeanen enthalten sind. Diese gigantischen Wasserkörper versorgen uns mit 50 % des Sauerstoffs, den wir zum Atmen brauchen, und können 50 % mehr Kohlendioxid aufnehmen als unsere Atmosphäre.

Die Meere und Flüsse versorgen 3 Milliarden Menschen und spielen eine Schlüsselrolle in unserem Wasserkreislauf. Durch sie finden Milliarden von Menschen eine Lebensgrundlage.

In unserer Kategorie über Ozeane und Flüsse kannst du die wichtigsten Themen entdecken, die unsere heutigen Wassersysteme betreffen, wie z. B. die Versauerung der Ozeane, Ölverschmutzungen, die Plastikkrise in den Ozeanen, Überschwemmungen und der Anstieg des Meeresspiegels, das Ausbleichen und die Zerstörung von Korallenriffen, Überfischung, die Auswirkungen von Staudämmen, veränderte Fischwanderungsmuster und Tsunamis.

Entdecke die hervorragenden Organisationen, die sich für den Schutz der Meere und Flüsse einsetzen, und erfahre, was wir tun können, um sie zu erhalten. Erfahre mehr über Sensibilisierungstage wie den Welttag der Ozeane und den Weltwassertag, die eine nachhaltige Bewirtschaftung fördern und die Bedeutung des Wasserschutzes in den Vordergrund rücken.

Informiere dich über Grundwasser und Trinkwasser, einschließlich Themen wie Wüstenbildung, Wasserprivatisierung, Verschmutzung, Abwasserentsorgung und das Recht auf Wasser.

Du kannst dich auch in unserer umfangreichen Ressource zu Meereslebewesen informieren, die Fakten zu Walen, Delfinen, Haien und Robben enthält.

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Aktuelle Themen

Eine Infografik zum Welttag der Meere
Mei | Better World Info

Hochseeabkommen - am 17. Januar in Kraft

Das Hochseeabkommen 2023 ist ein bedeutender Schritt zum Schutz der Ozeane. Die Staaten haben sich geeinigt, die biologische Vielfalt in internationalen Gewässern besser zu schützen. Mindestens 30 Prozent der Hochseegebiete sollen bis 2030 unter Schutz stehen, um Lebensräume und Arten zu bewahren. - Der Vertrag ist ein Meilenstein für den globalen Umweltschutz und zeigt internationale Zusammenarbeit. Die Umsetzung liegt nun bei den Ländern, um die Ozeane für kommende Generationen zu bewahren. Der Hochsee-Vertrag wurde von 60 Staaten ratifiziert und tritt am 17. Januar 2026 in Kraft. China hat ratifiziert, die USA sind Unterzeichner, Russland nicht.

Hochseeabkommen - am 17. Januar in Kraft
Vogel mit Müll im Schnabel im Meer
Ingrid V Taylar | flickr - CC BY-NC 2.0

Welttag der Ozeane

Am 8. Juni ist der Welttag der Ozeane. Dabei wird den Ozeanen und ihrer wichtigen Funktion für Ernährungssicherheit, Gesundheit und Klima gedacht. Denn Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel gefährden zunehmend die Ozeane und damit auch das Leben und den Lebensraum vieler Menschen und Tiere. Nachhaltige und konkrete politische Maßnahmen sind nötig, um den Schutz der Meere zu gewährleisten!

Welttag der Ozeane

Mikroplastik

Jährlich gelangen über drei Millionen Tonnen Mikroplastik-Partikel ins Meer. Sie stammen aus Kosmetikprodukten, synthetischen Textilien oder dem Abrieb von Reifen. Die kleinen Teilchen verstopfen Korallenriffe und vergiften die Meeresbewohner. Durch den Verzehr von Fisch kann das Mikroplastik auch in die menschliche Nahrungskette gelangen, unlängst wurden Rückstände nachgewiesen. Eine Reduzierung und Regulierung von Mikroplastik würde also neben der Umwelt auch ganz zentral der menschlichen Gesundheit zugutekommen.

Mikroplastik

Ilisu Damm

Der Ilisu-Staudamm ist ein Projekt am Tigris im Südosten der Türkei, eine erste Turbine ist seit 2020 in Betrieb. Das Vorhaben ist stark umstritten, da durch die Inbetriebnahme historische Stätten wie die antike Festungsstadt Hasankeyf oder die Mesopotamischen Sümpfe im Irak überflutet werden. Die Region ist von Wasserknappheit betroffen, durch den Damm ist der Zugang zu Wasser für die mehrheitlich kurdische Bevölkerung eingeschränkt und private Wasserlieferanten profitieren davon.

Ilisu Damm

Munitionsbelastung

Bis zu 1,3 Millionen Tonnen Munition werden auf den Grund der Nord- und Ostsee vermutet - das Resultat zweier Weltkriege. Auch chemische Kampfmittel wurden in größeren Mengen versenkt. Zu Bergungen kam es bisher nur, wenn diese entsprechenden Bauvorhaben im Wege standen. Doch die Waffen haben nicht nur ungeheure Sprengkraft, die unvermittelt ausgelöst werden könnte, sie setzen auch krebserregende Chemikalien frei, die bereits bei Fischen nachgewiesene Schäden verursachten.

Munitionsbelastung