Freundschaft
Freundschaft ist eine der wertvollsten Beziehungen im Leben. Erfahre, wie echte Freunde dir Halt geben, deinen Alltag bereichern und warum wahre Bindungen so kostbar sind. Jetzt entdecken!
Ratgeber zu Freundschaft
Freundschaften gehören zu den wertvollsten Beziehungen im Leben. Sie schenken uns Freude, Halt und das gute Gefühl, nicht allein zu sein. Doch echte Freundschaften entstehen nicht zufällig. Sie brauchen Zeit, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung.
In diesem Ratgeber erfährst du, was eine gute Freundschaft wirklich ausmacht. Du lernst, wie du ehrliche Freunde erkennst, Konflikte löst, Grenzen setzt und Freundschaften auch in stressigen Zeiten pflegst. Außerdem erhältst du viele praktische Tipps, die du sofort im Alltag umsetzen kannst.
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Die Bedeutung von Freundschaften wird auch durch die Wissenschaft bestätigt. Die bekannte Harvard Study of Adult Development zeigt seit Jahrzehnten, dass gute Beziehungen einer der wichtigsten Faktoren für Gesundheit, Lebenszufriedenheit und ein langes Leben sind.
„Freundschaft ist nicht etwas, das man findet. Freundschaft ist etwas, das man pflegt.“
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Was macht eine echte Freundschaft aus?
Eine echte Freundschaft besteht aus Vertrauen, Ehrlichkeit und gegenseitigem Respekt. Beide Menschen dürfen sie selbst sein, ohne Angst vor Verurteilung zu haben. Gute Freunde freuen sich ehrlich über Erfolge und stehen auch in schwierigen Zeiten füreinander ein.
Perfekte Menschen gibt es nicht. Deshalb gehören kleine Meinungsverschiedenheiten zu jeder Freundschaft dazu. Entscheidend ist, wie beide damit umgehen. Wer offen spricht und zuhört, stärkt die Beziehung oft sogar.
Ein weiteres Merkmal echter Freundschaft ist Verlässlichkeit. Du weißt, dass du dich auf die andere Person verlassen kannst. Das bedeutet nicht, ständig erreichbar zu sein. Viel wichtiger ist, füreinander da zu sein, wenn es wirklich zählt.
Praktische Tipps:
- Halte Versprechen ein.
- Zeige ehrliches Interesse.
- Höre aktiv zu.
- Freue dich über die Erfolge deiner Freunde, statt dich mit ihnen zu vergleichen.
Woran erkennst du falsche Freunde?
Nicht jede Freundschaft tut gut. Manche Menschen nehmen mehr, als sie geben. Andere melden sich nur, wenn sie Hilfe brauchen oder einen Vorteil erwarten. Das kostet auf Dauer Kraft und kann das Selbstwertgefühl belasten.
Achte darauf, wie du dich nach einem Treffen fühlst. Hast du neue Energie oder bist du erschöpft? Musst du dich ständig rechtfertigen oder wirst du respektiert? Dein Bauchgefühl ist oft ein guter Hinweis.
Auch Neid, ständige Kritik oder fehlende Unterstützung sind Warnsignale. Natürlich macht jeder einmal Fehler. Problematisch wird es, wenn sich negatives Verhalten immer wiederholt und Gespräche nichts verändern.
Praktische Tipps:
- Beobachte, ob Geben und Nehmen ausgeglichen sind.
- Sprich Probleme offen an.
- Lerne, auch einmal Nein zu sagen.
- Halte Abstand, wenn dir eine Freundschaft dauerhaft nicht guttut.
Warum Ehrlichkeit Vertrauen schafft
Vertrauen entsteht nicht über Nacht. Es wächst durch viele kleine Erfahrungen. Ehrlichkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Wer offen spricht und zuverlässig handelt, vermittelt Sicherheit.
Dabei bedeutet Ehrlichkeit nicht, jede Meinung ungefiltert auszusprechen. Worte können verletzen. Deshalb kommt es darauf an, ehrlich und gleichzeitig respektvoll zu sein. Gute Freunde sagen auch unangenehme Dinge – aber mit Rücksicht.
Vertrauen wächst außerdem, wenn Geheimnisse bewahrt werden. Wer persönliche Informationen weitererzählt, beschädigt oft eine Freundschaft nachhaltig. Umgekehrt stärkt Verschwiegenheit das Gefühl, sich aufeinander verlassen zu können.
Praktische Tipps:
- Sage die Wahrheit freundlich und respektvoll.
- Halte persönliche Gespräche vertraulich.
- Gib Fehler offen zu.
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Entschuldige dich ehrlich, wenn du jemanden verletzt hast.
So entstehen tiefe Gespräche
Viele Freundschaften bleiben an der Oberfläche. Man spricht über Arbeit, Wetter oder Alltag. Tiefe Gespräche entstehen dagegen, wenn beide bereit sind, auch persönliche Gedanken und Gefühle zu teilen.
Dafür braucht es Vertrauen und Zeit. Niemand öffnet sich sofort. Oft beginnt ein gutes Gespräch mit einer einfachen Frage wie: „Wie geht es dir wirklich?“ Ebenso wichtig ist es, aufmerksam zuzuhören und nicht sofort Lösungen anzubieten.
Menschen fühlen sich verstanden, wenn sie ausreden dürfen. Oft hilft es mehr, Mitgefühl zu zeigen, als perfekte Antworten zu finden. Gerade in schwierigen Lebensphasen stärkt das eine Freundschaft besonders.
Praktische Tipps:
- Lege das Smartphone während des Gesprächs weg.
- Stelle offene Fragen.
- Höre zu, ohne sofort zu urteilen.
- Teile auch eigene Gedanken und Gefühle.
Neue Freunde finden – auch als Erwachsener
Viele Menschen glauben, dass Freundschaften vor allem in der Schulzeit entstehen. Tatsächlich ist es auch als Erwachsener möglich, neue Menschen kennenzulernen. Allerdings passiert das meist nicht mehr von allein. Deshalb lohnt es sich, bewusst neue Gelegenheiten zu nutzen.
Gemeinsame Interessen verbinden. Ob Sportverein, Sprachkurs, Ehrenamt oder Hobbygruppe – überall dort, wo Menschen regelmäßig zusammenkommen, können neue Freundschaften entstehen. Auch kleine Gespräche im Alltag können der Anfang einer guten Bekanntschaft sein.
Wichtig ist, offen auf andere zuzugehen. Nicht jede Begegnung führt zu einer engen Freundschaft. Doch je häufiger du neue Menschen triffst, desto größer wird die Chance, jemanden zu finden, mit dem die Chemie stimmt. Freundschaften entstehen selten über Nacht. Sie wachsen Schritt für Schritt.
In unserem Ratgeber ➡️ neue Freunde finden erfährst du, wie du ganz einfach neue Freunde im Erwachsenenalter findest!
Praktische Tipps:
- Probiere neue Hobbys oder Kurse aus.
- Nimm Einladungen möglichst oft an.
- Traue dich, selbst ein Treffen vorzuschlagen.
- Bleibe geduldig und offen für neue Begegnungen.
Freundschaften pflegen – auch wenn wenig Zeit bleibt
Der Alltag ist oft voll. Arbeit, Familie und andere Verpflichtungen lassen wenig Zeit für Freundschaften. Trotzdem können enge Beziehungen bestehen bleiben, wenn beide Seiten regelmäßig zeigen, dass sie aneinander denken. Es sind oft die kleinen Gesten, die eine Freundschaft lebendig halten.
Nicht jedes Treffen muss mehrere Stunden dauern. Manchmal reicht eine kurze Nachricht, ein gemeinsamer Kaffee oder ein spontaner Anruf. Wichtig ist, dass der Kontakt nicht immer nur von einer Person ausgeht. Freundschaft lebt von gegenseitigem Engagement.
Plane gemeinsame Zeit bewusst ein. So wie du Arzttermine oder Geburtstage im Kalender notierst, kannst du auch Treffen mit Freunden fest einplanen. Das zeigt, dass dir die Freundschaft wichtig ist und verhindert, dass der Kontakt mit der Zeit einschläft.
Praktische Tipps:
- Melde dich regelmäßig – auch ohne besonderen Anlass.
- Plane gemeinsame Aktivitäten frühzeitig.
- Schicke zwischendurch eine kurze Nachricht oder ein Foto.
- Akzeptiere, dass sich Freundschaften in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich entwickeln.
Konflikte lösen, ohne die Freundschaft zu verlieren
Meinungsverschiedenheiten gehören zu jeder Freundschaft dazu. Unterschiedliche Ansichten oder Missverständnisse sind ganz normal. Entscheidend ist nicht, ob ein Streit entsteht, sondern wie beide Menschen damit umgehen.
Viele Konflikte verschärfen sich, weil sie zu lange verschwiegen werden. Ärger sammelt sich an und führt irgendwann zu einem großen Streit. Deshalb lohnt es sich, Probleme früh und ruhig anzusprechen. Dabei helfen Ich-Botschaften wie: „Ich habe mich verletzt gefühlt.“ So fühlt sich die andere Person weniger angegriffen.
Ebenso wichtig ist die Bereitschaft, zuzuhören. Manchmal steckt hinter einem Verhalten eine Erklärung, die man zunächst nicht kennt. Wer Verständnis zeigt und gemeinsam nach einer Lösung sucht, kann eine Freundschaft sogar stärken. Viele enge Freundschaften wachsen gerade an überwundenen Konflikten.
Praktische Tipps:
- Sprich Probleme möglichst zeitnah an.
- Verwende Ich-Botschaften statt Vorwürfe.
- Höre aufmerksam zu und unterbrich nicht.
- Suche gemeinsam nach einer Lösung statt nach einem Schuldigen.
Grenzen setzen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben
Eine gesunde Freundschaft bedeutet nicht, immer Ja zu sagen. Jeder Mensch hat eigene Bedürfnisse, Grenzen und Verpflichtungen. Wer diese ständig ignoriert, fühlt sich mit der Zeit überfordert oder ausgenutzt.
Grenzen zu setzen ist kein Zeichen von Egoismus. Im Gegenteil: Ehrliche Grenzen schaffen Klarheit und verhindern Missverständnisse. Gute Freunde akzeptieren, wenn du einmal keine Zeit hast oder eine Bitte ablehnst. Sie respektieren deine Entscheidung, auch wenn sie vielleicht enttäuscht sind.
Wichtig ist, freundlich und deutlich zu kommunizieren. Lange Ausreden sind meist gar nicht nötig. Ein ehrliches „Heute schaffe ich das leider nicht“ reicht oft völlig aus. So schützt du deine Energie und sorgst gleichzeitig für einen respektvollen Umgang miteinander.
Praktische Tipps:
- Sage freundlich, aber klar Nein.
- Erkläre deine Entscheidung nur, wenn du das möchtest.
- Nimm dir Zeit für dich selbst.
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Respektiere auch die Grenzen deiner Freunde.
Wenn sich Freunde verändern
Menschen entwickeln sich im Laufe ihres Lebens weiter. Neue Berufe, Partnerschaften, Kinder oder Umzüge verändern den Alltag und oft auch die Interessen. Deshalb ist es ganz normal, dass sich Freundschaften mit der Zeit verändern.
Manche Veränderungen bringen Menschen sogar näher zusammen. Andere führen dazu, dass der Kontakt seltener wird. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Freundschaft beendet ist. Oft genügt etwas Geduld, bis beide wieder mehr Zeit füreinander haben.
Es hilft, Veränderungen offen anzusprechen. Frage nach, wie es deinem Freund oder deiner Freundin geht, und zeige Verständnis für neue Lebenssituationen. Gleichzeitig solltest du ehrlich sagen, wenn dir der fehlende Kontakt Sorgen macht. Offenheit verhindert viele Missverständnisse und schafft Raum für neue gemeinsame Wege.
Praktische Tipps:
- Akzeptiere, dass Veränderungen zum Leben gehören.
- Vergleiche die Freundschaft nicht ständig mit früher.
- Bleibe offen für neue gemeinsame Interessen.
- Sprich ehrlich über deine Gefühle und Wünsche.
Wusstest du schon?
Eine Untersuchung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt, dass enge soziale Beziehungen einen wichtigen Beitrag zur Lebenszufriedenheit leisten. Menschen mit einem stabilen Freundeskreis bewerten ihr Leben im Durchschnitt positiver als Menschen, die nur wenige soziale Kontakte haben. Weitere Informationen findest du hier:
Freundschaften nach einem Streit retten
Ein Streit bedeutet nicht automatisch das Ende einer Freundschaft. Im Gegenteil: Viele Freundschaften werden sogar stärker, wenn beide bereit sind, Konflikte gemeinsam zu lösen. Wichtig ist, nicht aus Stolz zu lange zu schweigen. Je länger ein Streit dauert, desto schwieriger wird oft der erste Schritt.
Nimm dir Zeit, über die Situation nachzudenken. Überlege, was genau passiert ist und welchen Anteil du selbst daran hattest. Eine ehrliche Entschuldigung kann viel bewirken. Dabei geht es nicht darum, Recht zu behalten, sondern die Gefühle des anderen ernst zu nehmen.
Gib deinem Freund oder deiner Freundin genügend Zeit. Nicht jeder verarbeitet einen Streit gleich schnell. Zeige Verständnis und dränge nicht auf eine sofortige Versöhnung. Eine Freundschaft braucht manchmal Geduld, um wieder Vertrauen aufzubauen.
Praktische Tipps:
- Suche das persönliche Gespräch.
- Höre zu, ohne sofort zu widersprechen.
- Entschuldige dich ehrlich, wenn du einen Fehler gemacht hast.
- Gib der Freundschaft Zeit, sich zu erholen.
Freundschaft in sozialen Medien – Chancen und Risiken
Soziale Medien machen es einfacher, mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Nachrichten lassen sich schnell verschicken und gemeinsame Erlebnisse können sofort geteilt werden. Besonders bei großer Entfernung helfen digitale Medien dabei, Freundschaften aufrechtzuerhalten.
Trotzdem können soziale Netzwerke persönliche Begegnungen nicht ersetzen. Nachrichten oder Emojis vermitteln Gefühle oft weniger deutlich als ein echtes Gespräch. Außerdem zeigen viele Menschen online nur die schönen Seiten ihres Lebens. Das kann zu unnötigen Vergleichen führen.
Nutze soziale Medien deshalb als Ergänzung, nicht als Ersatz. Gemeinsame Treffen, Telefonate oder Videoanrufe schaffen meist deutlich mehr Nähe. Eine gute Freundschaft lebt vor allem von gemeinsamen Erlebnissen und ehrlichen Gesprächen.
Praktische Tipps:
- Nutze soziale Medien, um Kontakt zu halten.
- Plane regelmäßig persönliche Treffen.
- Vergleiche dein Leben nicht mit perfekten Online-Bildern.
- Lege das Smartphone bei gemeinsamen Treffen möglichst zur Seite.
Wenn eine Freundschaft nicht mehr guttut
Nicht jede Freundschaft hält ein Leben lang. Manchmal entwickeln sich Menschen in unterschiedliche Richtungen. In anderen Fällen führen Respektlosigkeit, ständige Kritik oder mangelnde Wertschätzung dazu, dass eine Freundschaft mehr belastet als bereichert.
Es fällt oft schwer, eine langjährige Freundschaft loszulassen. Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse verbinden. Dennoch solltest du dich fragen, ob dir diese Beziehung heute noch Kraft gibt oder ständig Energie raubt. Eine ehrliche Antwort hilft dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.
Falls Gespräche keine Veränderung bringen, kann Abstand sinnvoll sein. Das bedeutet nicht, dass die gemeinsame Zeit wertlos war. Manche Menschen begleiten uns nur für einen bestimmten Lebensabschnitt. Auch das gehört zum Leben und schafft Platz für neue, gesunde Beziehungen.
Praktische Tipps:
- Höre auf dein Bauchgefühl.
- Sprich Probleme offen an.
- Akzeptiere, wenn sich Menschen auseinanderleben.
- Investiere deine Zeit in Freundschaften, die auf gegenseitigem Respekt beruhen.
Interessant zu wissen
Die weltweit bekannte Harvard Study of Adult Development begleitet Menschen seit über 80 Jahren. Ihr zentrales Ergebnis lautet: Enge und vertrauensvolle Beziehungen gehören zu den wichtigsten Faktoren für ein glückliches und gesundes Leben. Sie wirken sich positiv auf die psychische Gesundheit, das Wohlbefinden und sogar auf die körperliche Gesundheit aus.
Warum unterschiedliche Freunde das Leben bereichern
Nicht jede Freundschaft muss gleich aussehen. Manche Freunde begleiten uns seit der Kindheit, andere lernen wir erst später im Leben kennen. Einige sind besonders gut zum Reden, andere bringen uns zum Lachen oder motivieren uns, neue Dinge auszuprobieren. Gerade diese Vielfalt macht einen Freundeskreis wertvoll.
Unterschiedliche Menschen geben uns neue Perspektiven. Ein Freund mit einer anderen Meinung kann helfen, die eigene Sichtweise zu erweitern. Menschen mit anderen Erfahrungen zeigen uns neue Wege und können uns inspirieren. Das bedeutet nicht, dass man immer einer Meinung sein muss.
Wichtig ist, offen und respektvoll mit Unterschieden umzugehen. Freundschaften werden nicht dadurch stark, dass zwei Menschen identisch sind. Sie wachsen durch Interesse, Verständnis und die Bereitschaft, voneinander zu lernen.
Praktische Tipps:
- Pflege nicht nur Freundschaften mit Menschen, die dir ähnlich sind.
- Sei neugierig auf andere Lebenswege.
- Respektiere unterschiedliche Meinungen.
- Frage dich regelmäßig, was du von deinen Freunden lernen kannst.
Freundschaft und psychische Gesundheit
Freundschaften haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Menschen brauchen soziale Nähe und das Gefühl, verstanden und akzeptiert zu werden. Ein gutes Gespräch mit einem vertrauten Menschen kann Stress reduzieren und helfen, schwierige Situationen besser zu bewältigen.
Freunde ersetzen keine professionelle Hilfe bei psychischen Problemen. Trotzdem können sie eine wichtige Unterstützung sein. Sie geben Rückhalt, hören zu und erinnern uns daran, dass wir nicht allein mit unseren Herausforderungen sind.
Besonders wertvoll sind Freundschaften, in denen man auch schwierige Gefühle zeigen darf. Nicht immer muss man stark sein oder gute Laune haben. Echte Nähe entsteht oft dann, wenn Menschen ehrlich miteinander umgehen können.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Einsamkeit und fehlende soziale Kontakte mit einem erhöhten Risiko für gesundheitliche Belastungen verbunden sein können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist deshalb zunehmend auf die Bedeutung sozialer Beziehungen für die Gesundheit hin.
Praktische Tipps:
- Sprich mit Freunden auch über schwierige Themen.
- Frage regelmäßig nach, wie es anderen wirklich geht.
- Nimm dir Zeit für persönliche Begegnungen.
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Biete Unterstützung an, ohne sofort Lösungen aufzuzwingen.
Freundschaften ein Leben lang bewahren
Eine lange Freundschaft entsteht nicht allein durch gemeinsame Vergangenheit. Sie bleibt bestehen, wenn beide Menschen bereit sind, sich auch in der Gegenwart füreinander zu interessieren. Erinnerungen verbinden, aber echte Nähe entsteht durch den heutigen Kontakt.
Mit den Jahren verändern sich Lebenssituationen. Menschen ziehen um, bekommen Familien, wechseln den Beruf oder verfolgen neue Ziele. Gute Freundschaften können solche Veränderungen überstehen, wenn Verständnis und Wertschätzung vorhanden sind.
Manchmal braucht es nur kleine Zeichen, um eine Verbindung lebendig zu halten. Ein kurzer Anruf, eine ehrliche Nachricht oder ein gemeinsamer Termin können zeigen: „Du bist mir wichtig.“ Freundschaft bedeutet nicht, ständig zusammen zu sein. Es bedeutet, trotz Veränderungen verbunden zu bleiben.
Am Ende zählen nicht die Anzahl der Freunde, sondern die Menschen, bei denen wir wirklich wir selbst sein können.
Praktische Tipps:
- Warte nicht immer darauf, dass der andere sich meldet.
- Zeige regelmäßig Wertschätzung.
- Halte gemeinsame Erinnerungen lebendig.
- Akzeptiere Veränderungen und finde neue Formen der Nähe.
So zeigst du deinen Freunden echte Wertschätzung
Viele Menschen wissen, dass ihnen ihre Freunde wichtig sind, sagen es aber selten. Dabei können kleine Worte und Gesten eine große Wirkung haben. Wertschätzung stärkt Beziehungen und zeigt dem anderen, dass er gesehen und geschätzt wird.
Ein ehrliches Kompliment, ein Dankeschön oder ein interessiertes Nachfragen kostet wenig Zeit, kann aber viel bedeuten. Besonders im stressigen Alltag vergessen viele Menschen, ihre Beziehungen bewusst zu pflegen.
Wertschätzung bedeutet auch, die Besonderheiten eines Menschen anzunehmen. Jeder Freund hat Stärken und Schwächen. Eine stabile Freundschaft entsteht nicht dadurch, dass jemand perfekt ist, sondern dadurch, dass beide Menschen sich respektiert fühlen.
Wer regelmäßig zeigt, dass ihm eine Freundschaft wichtig ist, schafft Vertrauen und Nähe. Oft sind es genau diese kleinen Momente, die eine Beziehung langfristig stärken.
Praktische Tipps:
- Sag deinen Freunden öfter, was du an ihnen schätzt.
- Bedanke dich für Unterstützung.
- Feiere gemeinsame Erfolge.
- Nimm dir bewusst Zeit füreinander.
Freundschaft ist ein Geschenk, das gepflegt werden möchte
Freundschaften begleiten uns durch viele Kapitel unseres Lebens. Manche Menschen bleiben Jahrzehnte an unserer Seite, andere begleiten uns nur ein Stück unseres Weges. Doch jede echte Begegnung hinterlässt Spuren.
Eine gute Freundschaft bedeutet nicht, dass immer alles einfach ist. Es bedeutet, dass zwei Menschen bereit sind, einander zuzuhören, Fehler zu verzeihen und füreinander da zu sein. Gerade in einer schnellen Welt, in der vieles digital und vergänglich geworden ist, sind echte Beziehungen besonders wertvoll.
Vielleicht gibt es Menschen in deinem Leben, denen du heute eine Nachricht schreiben möchtest. Vielleicht ist es Zeit, eine alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen oder jemandem zu sagen, wie wichtig er dir ist.
Denn am Ende erinnern wir uns nicht nur an Erfolge oder Besitztümer. Wir erinnern uns an Gespräche, gemeinsames Lachen, Unterstützung in schweren Zeiten und an Menschen, bei denen wir uns zuhause gefühlt haben.
„Ein Freund ist jemand, der dein Herz kennt und trotzdem bei dir bleibt.“
Pflege die Menschen, die dir wichtig sind. Denn Freundschaft ist kein Selbstläufer – sie ist eines der schönsten Geschenke, die zwei Menschen einander machen können.
Autorin: Jasmin, 06.08.26 - Artikel lizenziert unter CC BY-SA 4.0
Weitere Ressourcen
Handverlesene Quellen & Weiterführende Ressourcen für Freundschaft
- Freundschaft - Wikipedia
- Diplomarbeit: Freundschaft im Wandel der Geschlechterrollen
- Freundschaft - Planet-Wissen
- Wie knüpft man neue Freundschaften? – Ein Guide für Erwachsene - Pocket
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