Aktuelle Themen

Dannenröder Forst / Autobahn A49

Teile des Dannenröder Forsts in Hessen sollen gerodet werden, um Platz für die Autobahn A49 zu schaffen. Im Juli 2020 wurde eine letzte Klage gegen den Bau vom Verfassungsgericht des Bundes abgewiesen. Umweltaktivisten besetzten daraufhin den Wald und mobilisierten bundesweit, um die drohende Rodung zu verhindern. Die hessische Landesregierung aus CDU und Grünen stützt das Bauprojekt, trotz der Notwendigkeit einer Verkehrswende und der fortschreitenden Klimakrise. Seit dem 10. November helfen tausende Polizisten trotz Corona Lockdown den gewaltfreien Widerstand vieler engagierter junger Menschen abzuräumen, um Platz für die Rodungen zu schaffen.

Dannenröder Forst / Autobahn A49

Julia Butterfly Hill

Die amerikanische Umweltaktivistin und Buchautorin wurde durch eine 738 Tage dauernde Baumbesetzung bekannt. Sie protestierte damit gegen die Abholzung eines Mammutbaum-Waldes an der Küste in Kalifornien und setzte sich auch gegen gewaltsame Räumungsversuche der Waldarbeiter zur Wehr. 1999 konnte eine Einigung erzielt und die Rodung des Waldes verhindert werden. Nach ihrer Besetzung gründete Hill die Umweltschutzorganisation Circle of Life Foundation.

Julia Butterfly Hill

Bergrettung

Diese spezielle Form des Rettungsdienstes ist auf den Einsatz im Gebirge spezialisiert. In Not geratene Bergsteiger, Lawinenunglücke oder Skiunfälle: Die Bergwacht ist mittel spezifischer Ausrüstung und Equipment ausgestattet, um Menschen aus akuter Bergnot zu retten oder zu bergen. Alarmiert werden sie mangels Empfang, oft über das alpine Notsignal. In den meisten europäischen Ländern mit Gebirgszügen wie der Schweiz oder Italien gibt es länderspezifische Bergrettungsgruppen.

Bergrettung

Tsunami 2004

Im Dezember 2004 löste ein unterseeisches Erdbeben mit einer Magnitude von 9,1 eine Reihe von verheerenden Tsunamis an den Küsten des Indischen Ozeans aus. Bis zu 30 Meter hohe Wellen überrollten die Strände in Thailand oder Indonesien. Insgesamt starben etwa 230.000 Menschen und über 1,7 Millionen Küstenbewohner wurden obdachlos. Die heutigen Tsunami-Warnsysteme der Region sind leider nach wie vor in einem schlechtem Zustand, denn es fehlt an finanziellen Mitteln.

Tsunami 2004