Aktuelle Themen

Gruppierung von Menschen in gelben Jacken, die auf einem Feld stehen und plakate sowie gelbe X-Symbole halten.
Flickr | BUND - CC BY-NC 2.0

Lützerath bleibt!

Das westfälische Dorf Lützerath war in Gefahr. Denn der Energiekonzern RWE will es abreissen, um den Tagebau Garzweiler II zu erweitern und mehr Braunkohle abzubauen. Das bedroht das Pariser 1,5°C Klimaziel. Die Klimabewegung war mit hunderten Aktivisten vor Ort - es gab Protestcamps, Blockaden und zig tausende Unterstützer. Die Räumung durch massive Polizeikräfte erfolgte im Januar 2023. - Alle Infos hier: ➡️ besserewelt.info/Lützi mit 750+ Links - Weitersagen!

Lützerath bleibt!
Eine Gruppe von Demonstranten sitzt auf einer sandigen Fläche, einige lachen, während im Hintergrund Polizisten in schwarzer Kleidung stehen.
Flickr - JunepA - CC BY-ND 2.0

Alle Dörfer bleiben

Das Bündnis "Alle Dörfer bleiben" kämpft gegen Zwangsumsiedlung und Klimazerstörung im Zuge des Braunkohleabbaus. Denn immer wieder versuchen die Unternehmen, Menschen umzusiedeln oder Dörfer aufzukaufen, um an die darunter liegende Braunkohle zu kommen. Das Bündnis unterstützt Betroffene, die sich dem Druck der Kohleindustrie nicht beugen wollen mit Demonstrationen oder Besetzungen wie aktuell in Lützerath.

Alle Dörfer bleiben
Demonstranten halten ein großes Banner mit der Aufschrift „Hambacher Forst bleibt!” vor einem Starbucks.
Leonhard Lenz - public domain

Hambacher Wald

Der Hambacher Forst steht seit Jahren regelmäßig in den Schlagzeilen und gilt als Symbol des Widerstands der Anti-Kohlekraft-Bewegung gegen die Umweltzerstörung und Klimaschädigung. Aktivisten halten Teile des Waldes besetzt, um ihn vor einer Rodung des Energieversorgers RWE zu schützen. Im Januar 2020 wurde bei einem Spitzentreffen der Bundesregierung vorerst der Erhalt des Hambacher Forstes beschlossen.

Hambacher Wald
Das Steinkohlekraftwerk Datteln
Arnoldius | Wikipedia - CC BY-SA 3.0

Kohlekraftwerk Datteln 4

Am 30. März ging das neue Steinkohlekraftwerk Datteln 4 in NRW ans Netz. Gegen die Inbetriebnahme demonstrierten Anhänger von Fridays for Future, Ende Gelände und Greenpeace, die auch Teile des Areals besetzten. Kritisiert wird die Doppelmoral der Bundesregierung: da man sich einerseits mit einem baldigen Kohleausstieg rühmt, nun aber ein neues Kraftwerk in Betrieb nimmt. Ein glaubhaftes Bekenntnis zur Energiewende sieht jedenfalls anders aus ...

Kohlekraftwerk Datteln 4
Zwei Banner auf einer Umwelt-Demonstration, eins fordert "Wald retten", das andere "Kohle stoppen". Menschen und ein gelber Ball im Hintergrund.
Robert Dabringhaus - CC Attribution-Share Alike 4.0

Abrissfirma Lücker

Seit Monaten protestieren Tagebaugegner gegen den Abriss der L277. RWE versucht damit den Braunkohletagebau Garzweiler auszubauen und beschäftigt dafür das Viersener Tiefbau-Unternehmen Lücker. Klimaaktivisten und Klimaschützer fordern einen Abrissstopp und prangern das wiederholt skrupellose Verhalten RWEs und der Firma Lücker im Umgang mit der heimischen Natur an.

Abrissfirma Lücker
Fünf Personen in Schutzanzügen arbeiten am Strand, umweltfreundliche Maßnahmen ergreifend, mit einem Leuchtturm im Hintergrund.
Stephane M. Grueso - CC Attribution-Share Alike 2.0

Ölpest

Über die Ölverschmutzung der Meere wird meistens im Zusammengang mit Tankerunglücken berichtet, der weltweit größte Anteil gelangt jedoch von Land aus ins Meer. Auch durch das Waschen von Tanks und das Abpumpen von Öl auf offener See entsteht ein erheblicher Schaden. Das betroffenen Ökosystem erlebt katastrophale Auswirkungen: Fische werden vergiftet, Seevögel verkleben sich das Gefieder und Korallen sterben ab.

Ölpest