Dominikaner
Dominikaner (Predigerorden)
Der Dominikanerorden (offiziell Ordo Praedicatorum, Ordenskürzel OP) ist einer der bedeutendsten Bettelorden der katholischen Kirche. Er wurde im Jahr 1216 vom heiligen Dominikus de Guzmán gegründet.
Aktuelle Fakten (Stand 2026)
- Mitglieder: Der Orden zählt weltweit etwa 5.369 Brüder, davon sind rund 4.073 Priester (Daten von Ende 2024).
- Leitung: Seit 2022 ist Gerard Timoner III der Generalmeister des Ordens.
- 800-jähriges Jubiläum in Wien: Das Jahr 2026 markiert den 800. Geburtstag des Wiener Dominikanerklosters S. Maria Rotunda. Es ist das weltweit drittälteste durchgehend bewohnte Kloster des Ordens.
- Jubiläumsprogramm 2026: In Wien finden 2026 zahlreiche Veranstaltungen statt, darunter monatliche Klosterführungen
Struktur des Ordens
Die „Dominikanische Familie“ besteht aus drei Hauptzweigen, die denselben Geist der Wahrheit teilen:
- Brüder: Die Priester und Kooperatoren (Ordensbrüder).
- Schwestern: Bestehend aus kontemplativen Nonnen und apostolisch tätigen Dominikanerinnen.
- Laien: Früher als „Dritter Orden“ bekannt, leben sie die dominikanische Spiritualität in ihrem weltlichen Alltag.
Kernauftrag und Spiritualität
- Präsenz: Die Brüder wirken heute in über 80 Ländern weltweit, oft in urbanen Zentren.
- Motto: Das zentrale Ordensmotto lautet „Veritas“ (Wahrheit). Ein Leitspruch ist contemplata aliis tradere („das im Gebet Erschaute anderen weitergeben“).
- Arbeitsfelder: Ein starker Fokus liegt auf Theologie, Forschung und Lehre. Mitglieder sind auch in der Seelsorge, Bildung und sozialen Gerechtigkeit (z. B. Gefängnisseelsorge oder Armenküchen) tätig.
Author: Google Gemini, Datum: 13.04.26
- Dominikaner in Deutschland und Österreich
- Dominikaner in Wien
- Dominikaner Wien - fb
- Dominikanerhaus Steyr
- Dominikanerpfarre Maria Rotunda
- Dominikaner - Damit Gerechtigkeit und Frieden werde
- Schweizer Vikariat der Dominikaner
- Dominikanerinnen in Deutschland, Schweiz und Österreich
- Dominikaner (Predigerorden) - Wikipedia
- P. Günter Reitzi OP
- Dominikus - Wikipedia