Katholische Kirche in Österreich
Die Katholische Kirche in Österreich ist mit rund 4,56 Millionen Mitgliedern (Stand 2024) die größte Glaubensgemeinschaft des Landes. Sie ist in neun Diözesen gegliedert, die den Bundesländern entsprechen (mit Ausnahme der Erzdiözese Wien und der Diözese St. Pölten in Niederösterreich sowie der Erzdiözese Salzburg und der Diözese Innsbruck in Tirol/Salzburg).
Zentrale Fakten & Statistiken
- Mitgliederanteil: Etwa 49,6 % der österreichischen Bevölkerung waren im Jahr 2024 katholisch.
- Kirchenaustritte: Im Jahr 2024 verzeichnete die Kirche 71.531 Austritte, was einen Rückgang gegenüber dem Rekordjahr 2022 (ca. 91.000) darstellt.
- Infrastruktur: In Österreich gibt es über 9.400 Kirchen und Kapellen sowie fast 3.000 Pfarreien.
- Wirtschaftsfaktor: Mit rund 158.000 Beschäftigten (inkl. Caritas, Schulen etc.) ist die Kirche einer der größten Arbeitgeber des Landes. Ihr Grundbesitz wird auf ca. 215.000 bis 250.000 Hektar geschätzt.
Struktur der Diözesen
Die Kirche ist in zwei Kirchenprovinzen unterteilt: Wien (Erzdiözese Wien, Diözesen Eisenstadt, Linz, St. Pölten) und Salzburg (Erzdiözese Salzburg, Diözesen Feldkirch, Graz-Seckau, Gurk-Klagenfurt, Innsbruck).
Bekannte Gotteshäuser in Österreich
- Stephansdom (Wien): Das nationale Symbol Österreichs.
- Mariendom (Linz): Die flächenmäßig größte Kirche des Landes.
- Grazer Dom (Graz): Ein bedeutendes gotisches Bauwerk und Kathedrale der Diözese Graz-Seckau.
- Herz-Jesu-Kirche (Graz): Bekannt für den dritthöchsten Kirchturm Österreichs.
Finanzierung
Die Kirche finanziert sich zu etwa 75 % aus dem Kirchenbeitrag der Mitglieder, was jährlich fast eine halbe Milliarde Euro einbringt. Der Beitrag beträgt in der Regel 1,1 % des steuerpflichtigen Einkommens.
Author: Google Gemini, Datum: 11.04.26. - Work in Progress