EIn Wahlstand der KPÖplus
Flickr | ©KPÖ PLUS

Ratgeber zur ➡️ KPÖplus im Land Salzburg

Die KPÖplus ist eine linke politische Partei in Österreich, die als Zusammenschluss der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) und der Jungen Grünen in Salzburg gegründet wurde. Die Partei setzt sich für soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Demokratie ein.

Die Geschichte der KPÖplus

Die Entstehung der KPÖplus geht auf eine Initiative zurück, die von den Jungen Grünen und der KPÖ ins Leben gerufen wurde. Die Jungen Grünen in Österreich traten im Mai 2017 aus der Grünen Partei aus und schlossen sich der KPÖ an. Beide Gruppierungen verfolgten ähnliche Ziele und Ideale und entschieden sich schließlich zusammenzuarbeiten, um eine stärkere Stimme für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz links von der SPÖ und den Grünen zu haben.

Der Hauptgrund für den Austritt der Jungen Grünen war die Unzufriedenheit mit der damaligen grünen Parteispitze um Eva Glawischnig und deren Entscheidungen. Die Jungen Grünen waren für eine klare politische Haltung und sahen in der KPÖ eine Alternative, die sich für eine konsequente linke Politik einsetzt.

Bei den Nationalratsahlen 2017 kandidierte man erstmals unter dem Namen KPÖ und Plattform PLUS – offene Liste. Die KPÖplus, die sich aus dieser Fusion der KPÖ und der Plattform PLUS ergab, gilt als Nachfolgeorganisation der KPÖ in Salzburg.

 

DIe KPÖplus bei einer Wahlveranstaltung
Flickr | ©KPÖ PLUS

Wofür steht KPÖplus?

Die Positionen der KPÖplus sind geprägt von sozialistischen und kommunistischen Ideen. Die Partei fordert eine demokratische Wirtschaft, in der die Produktion und Verteilung von Gütern von der Gemeinschaft kontrolliert wird. Sie setzt sich für eine gerechte Verteilung von Ressourcen und Einkommen ein und fordert die Abschaffung von Armut und Ausbeutung.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der KPÖplus ist der Umweltschutz. Die Partei wirbt für eine nachhaltige Wirtschaft und eine ökologische Energiewende. Sie fordert den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Die KPÖplus sieht den Klimawandel als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und fordert eine konsequente Klimapolitik.

Die KPÖplus setzt außerdem sich für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Salzburg ein. Sie fordert die Erweiterung des S-Bahn-Netzes und den verstärkten Einsatz von Bus und Bahn. Auch für eine bessere Radinfrastruktur wird geworben, um den Radverkehr attraktiver zu machen.

Ein wichtiges Anliegen der KPÖplus ist auch der soziale Wohnungsbau. Die Partei setzt sich für eine verstärkte öffentliche Wohnraumförderung ein und fordert den Bau von leistbarem Wohnraum sowie einen Mietenstopp. Sie unterstützt auch Initiativen gegen die Verdrängung von Mietern aus ihren Wohnungen und beschäftigt sich kritisch mit Gentrifizierungsprozessen.

 

Kay-Michael Dankl im Portrait
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Der Salzburger Spitzenkandidat Kay-Michael Dankl

Dankl war bereits in seiner Studienzeit politisch aktiv und engagierte sich bei der Protestbewegung Unibrennt. Bis 2017 war er dann Bundesvorsitzender der Jungen Grünen und unterstützte nach dem Zerwürfnis mit der Grünen Partei die Gründung der linken Mitmachplattform PLUS – Plattform Unabhängig & Solidarisch, die gemeinsam mit der KPÖ in Salzburg kandidierte. 

Bei der Gemeinderatswahl 2019 erlangte er als Spitzenkandidat einen Platz im Gemeinderat. Den Großteil seines Politikerbezuges spendet er an Menschen in Notlage. Er lebt in Lehen und ist als Museumsführer tätig. Er beteiligt sich zudem an sozialen Initiativen wie der Plattform gegen Rechts und Solidarisches Salzburg.

Bisherige Erfolge der KPÖplus

Insgesamt hat die KPÖplus in Salzburg bereits einige Erfolge erzielt. In Salzburg konnte sie bei den Gemeinderatswahlen 2019 erstmals in den Gemeinderat einziehen und stellt seitdem mit Kay-Michael Dankl einen Gemeinderat. Durch ihren Einzug in den Gemeinderat konnte sie eine stärkere Stimme für soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Demokratie in der Salzburger Politik etablieren.

Das zeigte sich auch bei den Landtagswahlen 2023, bei denen die KPÖplus weitreichende Erfolge erzielen konnte. In der Stadt Salzburg erreichten sie mit 21 Prozent (!) den zweiten Platz, auf Landesebene waren es 11 Prozent. Damit sind sie künftig mit vier Mandaten im Salzburger Landtag vertreten und haben die Chance, linke Politik auf eine höhere Ebene zu tragen.

Autor: Maximilian Stark 25.04.23

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