Welche Rolle spielt Faktor D in der deutschen Demokratielandschaft?

Faktor D ist ein trinationales, strategisches Demokratienetzwerk (auch als „Demokratie-Hub“ bezeichnet) für den deutschsprachigen Raum – also für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Faktor D versteht sich als strategischer Wegbereiter, um Kräfte aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Verwaltung über Länder- und Sektorengrenzen hinweg zu vernetzen. Das Netzwerk zielt darauf ab, die oft isolierte Projektarbeit („Silos“) in der Demokratiearbeit zu überwinden und durch gemeinsame Strategien wirksamer zu machen.

Es setzt genau dort an, wo zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen oft an Grenzen stoßen: beim isolierten Arbeiten in getrennten „Silos“. Statt dass viele Akteure Einzelkämpfer-Projekte starten, bündelt Faktor D die Kräfte und verbindet Menschen aus verschiedenen Sektoren miteinander (darunter Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Verwaltung).

Im Mittelpunkt stehen Themenallianzen, die gezielt zu zentralen Zukunftsfragen arbeiten. Dazu gehören etwa Öffentlichkeit als demokratische Infrastruktur, Partizipation und Jugendbeteiligung, Narrative zur emotionalen Vermittlung demokratischer Werte oder Dritte Orte als soziale und demokratische Begegnungsräume.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Wissen und praktischen Werkzeugen. Faktor D stellt digitale Hilfsmittel, Kommunikationsleitfäden und Best-Practice-Beispiele zur Verfügung, die Engagierte bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Ziel ist es, Erfahrungen und Wissen aus verschiedenen Projekten zugänglich zu machen und daraus konkrete Lösungen für die demokratische Praxis vor Ort zu entwickeln.

Das Demokratie-Playbook von Faktor D ist ein gemeinsamer Zukunfts- und Handlungsplan für die Demokratie im deutschsprachigen Raum. Es ist auf das Jahr 2029 ausgerichtet, ein großes europäisches und deutsches Wahljahr (unter anderem findet dann die nächste Bundestagswahl statt). Die Zeit bis dahin soll genutzt werden, um es gemeinsam zu erarbeiten.

Mit Vernetzung und gemeinsamen Veranstaltungen schafft Faktor D darüber hinaus Räume für Austausch und Zusammenarbeit. Ein gutes Beispiel ist das trinational ausgerichtete Mitmacht-Festival, bei dem Engagierte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammenkommen, Erfahrungen teilen und gemeinsam neue Strategien und Projekte für die Stärkung der Demokratie entwickeln.

Getragen wird Faktor D gleichberechtigt von drei Partnerorganisationen: der Initiative Offene Gesellschaft aus Deutschland, Demokratie21 aus Österreich und dem Campus für Demokratie aus der Schweiz. Gemeinsam bilden sie eine grenzüberschreitende Drehscheibe für Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für demokratische Teilhabe und eine offene Gesellschaft einsetzen. Gefördert wird das Netzwerk von der Robert Bosch Stiftung, der ERSTE Stiftung und der Mercator Stiftung.

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Jahresbericht von Faktor-D

Der Jahresbericht bzw. Jahresrückblick von Faktor D beleuchtet die Entwicklung, Erfolge und Meilensteine des trinationalen Hubs und Netzwerks für Demokratie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Was ist Faktor D?

Faktor D versteht sich als strategischer Wegbereiter, um Kräfte aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Verwaltung über Länder- und Sektorengrenzen hinweg zu vernetzen. Das Netzwerk zielt darauf ab, die oft isolierte Projektarbeit („Silos“) in der Demokratiearbeit zu überwinden und durch gemeinsame Strategien wirksamer zu machen.

Zentrale Inhalte der Jahresrückblicke

Die Berichte fassen die wichtigsten Aktivitäten des Netzwerks in drei großen Handlungsfeldern zusammen – demokratische Kultur, demokratische Teilhabe und demokratische Resilienz:

  • Das Mitmacht-Festival: Ein zentraler Fixpunkt ist das jährliche Demokratiefestival für kollektive Strategien (wie beispielsweise in Wien), bei dem hunderte Expertinnen, Aktivisten und Organisationen zusammenkommen, um sich zu vernetzen und gemeinsame Agenden zu schmieden.
  • Thematische Allianzen und Missionen: In den Berichten wird dargelegt, wie verschiedene Fachgruppen an konkreten Lösungen arbeiten. Dazu gehören unter anderem Initiativen zu:
    • Jugendteilhabe auf kommunaler Ebene
    • Bibliotheken als demokratische „Dritte Orte“ und Begegnungsstätten
    • Narrativen und Emotionen als politische Gestaltungskraft
    • Fragen rund um KI und Demokratie
  • Das Demokratie-Playbook: Die Erarbeitung und Weiterentwicklung eines länderübergreifenden Zukunfts- und Handlungsplans, der verschiedene demokratische Initiativen bündelt und bis zu anstehenden Wahlen strategisch in Politik und Öffentlichkeit trägt.
  • Netzwerk-Kennzahlen: Transparenz über das Wachstum der Community (hunderte aktive Mitwirkende im DACH-Raum), vergebene Fördermittel für kollaborative Projektideen sowie die Bilanz gehosteter Online- und Live-Veranstaltungen:
  • Aktive Mitglieder: Über 341 Menschen sind fester Teil des Netzwerks.
  • Fördergelder & Projekte: Knapp 293.000 € sind bereits in ko-kreative Projektideen und Produkte aus dem Netzwerk geflossen. Die Gesamtmittel, die Faktor D bisher erhalten hat, sind nicht öffentlich bekannt.
  • Veranstaltungen: Über 150 Veranstaltungen (online sowie live vor Ort im DACH-Raum) wurden bisher gehostet.

Welche Projekte und Themen-Allianzen wurden bisher durch das Faktor D Netzwerk gefördert?

Das Faktor D Netzwerk organisiert seine inhaltliche Arbeit in großen strategischen Themen-Allianzen, um sektorübergreifend an konkreten Lösungen zu arbeiten. Zu den zentralen Allianzen und geförderten Projekten gehören unter anderem:

Die strategischen Themen-Allianzen

  • Allianz für Öffentlichkeit als zentrale Infrastruktur: Bündelt Akteurinnen und Akteure aus Medien, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Technologie, um neue Ansätze für eine resiliente und demokratische Öffentlichkeit im DACH-Raum zu entwickeln.
  • Allianz für Gefühle als politische Gestaltungskraft: Befasst sich damit, wie emotionale Narrative, Zugehörigkeitsgefühle und positive Zukunftserzählungen für die Demokratie genutzt werden können, um autoritären Narrativen etwas entgegenzusetzen.
  • Allianz Dritte Orte (Bibliotheken): Stärkt Bibliotheken und ähnliche Begegnungsstätten aktiv als demokratische, niederschwellige Orte der politischen Bildung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
  • Allianz für Partizipation: Konzentriert sich darauf, wie vor allem junge und oft übersehene oder marginalisierte Menschen besser in politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse eingebunden werden können.

Konkrete geförderte Projekte und Initiativen aus den Innovationsprozessen

Aus diesen Allianzen heraus werden gezielt ko-kreative Projektideen, Toolkits und Praxishilfen unterstützt. Beispiele hierfür sind:

  • Demokratie Guide für Bibliotheken („Allianz Dritte Orte“): Ein praxisnaher Leitfaden für alle, die Bibliotheken als Orte der Begegnung und des demokratischen Austauschs stärken wollen.
  • YEP Academy: Ein Förderprogramm, das Jugendliche dazu ermutigt und befähigt, Beteiligungsprojekte in ihren Gemeinden anzustoßen (u. a. mit Fokus auf mentale Gesundheit).
  • „Einmal abliefern bitte“: Ein Argumentationstraining, das junge Menschen darin stärkt, ihre Interessen und Forderungen selbstbewusst gegenüber Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern zu vertreten.
  • Jugend Macht Gemeinde: Ein Handbuch und Baukasten, der kleinen und mittleren Kommunen maßgeschneiderte Werkzeuge an die Hand gibt, um Beteiligungsprojekte für Kinder und Jugendliche umzusetzen.
  • Kollektive Intelligenz: Ein spielerisches Quiz, das Parlamentsdebatten erlebbar macht, indem Nutzerinnen und Nutzer echte von gefälschten politischen Aussagen unterscheiden und die Mechanismen demokratischer Entscheidungsfindung kennenlernen.

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Was ist das Demokratie-Playbook von Faktor D und welche Ziele werden damit bis 2029 verfolgt?

Das Demokratie-Playbook von Faktor D ist ein strategischer Zukunfts- und Handlungsplan für die Demokratie im deutschsprachigen Raum (DACH).

Hintergrund des Projekts ist die Beobachtung, dass antidemokratische oder autoritäre Kräfte oft sehr strategisch, vernetzt und mit klaren Agenden vorgehen, während demokratische Initiativen, Organisationen und zivilgesellschaftliche Akteure zwar engagiert, aber häufig isoliert oder parallel zueinander arbeiten. Das Playbook soll diese Lücke schließen, indem es die Kräfte bündelt.

Aufbau und Funktionsweise

Das Playbook gliedert sich in verschiedene Kapitel zu zentralen Handlungsfeldern der Demokratie (wie etwa öffentliche Infrastruktur, Narrative/Emotionen, Dritte Orte oder Partizipation). Zu jedem Kapitel erarbeiten spezialisierte Themen-Allianzen konkrete Zielbilder, praxisnahe Werkzeuge (Toolkits, Leitfäden) und Maßnahmen.

Ziele bis zum Jahr 2029

Das Hauptziel des Demokratie-Playbooks ist auf das Superwahljahr 2029 ausgerichtet (in dem unter anderem in Europa und Deutschland wichtige Wahlen anstehen):

  1. Eine breite Allianz schmieden: Alle demokratischen Kräfte in ihrer Vielfalt – von konservativ bis progressiv, von der Zivilgesellschaft bis zur Wirtschaft – sollen hinter einer gemeinsamen Agenda vereint werden.
  2. Kollektive Handlungskraft erzeugen: Weg von rein defensiven Reaktionen, hin zu einer mutigen, eigen gestaltenden und zukunftsgerichteten Agenda für die Gesellschaft.
  3. Gemeinsam in Politik und Öffentlichkeit wirken: Bis 2029 werden die erarbeiteten Kapitel und Lösungsansätze gebündelt. Das fertige Playbook soll als fundierter Zukunftsplan dienen – mit dem Ziel, dass egal wer die Wahlen gewinnt, ein starker, breit abgestimmter Katalog an gesellschaftlichen Lösungen und Forderungen bereitliegt, um die Demokratie krisenfester und handlungsfähiger zu machen.

Warum läßt sich Faktor D mit dem Demokratie-Playbook bis 2029 Zeit?

Das Demokratie-Playbook von Faktor D ist ein gemeinsamer Zukunfts- und Handlungsplan für die Demokratie im deutschsprachigen Raum.

Dass es auf das Jahr 2029 ausgerichtet ist, liegt nicht daran, dass man sich „Zeit lässt“, sondern an einer strategischen Planung für ein entscheidendes Datum: Das Jahr 2029 ist ein großes europäisches und deutsches Wahljahr (unter anderem findet dann die nächste Bundestagswahl statt).

Hinter dem Zeitplan steckt ein konkretes Konzept:

  • Gründliche Vorbereitung statt Schnellschüsse: Das Playbook entsteht nicht über Nacht, sondern wird Schritt für Schritt in verschiedenen thematischen Allianzen erarbeitet (zu Themen wie Medien, Beteiligung oder Begegnungsorte). Es braucht Zeit, um Expertinnen und Organisationen aus unterschiedlichen Sektoren (Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft etc.) zusammenzubringen und gemeinsame, tragfähige Lösungen zu entwickeln.
  • Starke Wirkung im richtigen Moment: Die Idee dahinter ist, dass bis 2029 ein inhaltlich fertiger, breit abgestimmter Zukunftsplan vorliegt. Wenn die Wahlen anstehen, soll dieser Katalog an konkreten Forderungen und Werkzeugen an die Politik und Öffentlichkeit übergeben werden – nach dem Motto: Wer auch immer gewinnt, bekommt einen fundierten und von der Zivilgesellschaft mitgetragenen Plan an die Hand, um die Demokratie krisenfester zu machen.

Der Nachteil besteht darin, daß die Landtagswahlen bis dahin für die Demokratiearbeit des Netzwerks ungenutzt bleiben. So werden gute Initiativen wie z.B. die überparteilichen Wahlratgeber von Bessere Welt Info nicht unterstützt.

Welche konkreten Handlungsfelder und Kapitel umfasst das Demokratie-Playbook von Faktor D?

Das Demokratie-Playbook von Faktor D gliedert sich in mehrere inhaltliche Kapitel, die jeweils ein zentrales Handlungsfeld der Demokratie beleuchten. Die inhaltliche Arbeit und die dazugehörigen Allianzen orientieren sich an fünf wesentlichen Handlungsfeldern:

Die 5 zentralen Handlungsfelder und Kapitelbereiche

  1. Bessere Partizipation (Wer kann wie mitgestalten?)
    • Fokus: Echte Teilhabe geht weit über das Wählen hinaus. Es geht um Ansätze, die Demokratie zugänglicher machen, neue Zielgruppen (wie Jugendliche oder bisher ungehörte Stimmen) einbinden und Beteiligungsformate auf kommunaler und gesellschaftlicher Ebene weiterentwickeln.
  2. Bessere Öffentlichkeit (Wie entstehen Orientierung und Vertrauen?)
    • Fokus: Die demokratische Öffentlichkeit steht durch Medienwandel, Plattformlogiken und Desinformation unter Druck. Dieses Handlungsfeld widmet sich digitalen Infrastrukturen, politischen Spielregeln und neuen Wegen, um verlässliche Information und Vertrauen zu sichern.
  3. Bessere Begegnung (Wo kommen wir zusammen?)
    • Fokus: Demokratie braucht physische Treffpunkte im Alltag – sogenannte „dritte Orte“ (wie Bibliotheken oder Gemeinschaftszentren). Sie wirken gegen Einsamkeit und Polarisierung, indem sie Räume für echten Austausch und gesellschaftlichen Zusammenhalt bieten. Es fehlen virtuelle Treffpunkte wie z.B. Bessere Welt Info.
  4. Bessere Narrative (Wie erreichen wir Menschen?)
    • Fokus: Demokratien brauchen eigene, hoffnungsstiftende Erzählungen und emotionale Anknüpfungspunkte, die im Alltag resonieren. Ziel ist es, wirkungsvolle Kommunikation und innovative Campaigning-Strategien zu entwickeln, um dem emotionalen Storytelling autoritärer Strömungen etwas entgegenzusetzen.
  5. Besser Gemeinsam (Wie bündeln wir Kräfte?)
    • Fokus: Da zivilgesellschaftliche und demokratische Arbeit oft parallel stattfindet, widmet sich dieses Feld konkreten Formen der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit (Kollaboration zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung), um maximale Schlagkraft zu erzielen.

Wie ein Kapitel aufgebaut ist

Jedes einzelne Kapitel des Playbooks durchläuft einen strukturierten Prozess:

  • Zielbild (Collective Strategy): Eine thematische Allianz verständigt sich auf ein gemeinsames, erstrebenswertes Ziel.
  • Praxis (Collective Action): Es entstehen direkt nutzbare Werkzeuge wie Toolkits, Leitfäden oder konkrete Handlungsempfehlungen.
  • Verstetigung & Wirkung: Die Ergebnisse fließen gebündelt in das finale Playbook ein, um bis 2029 als gemeinschaftlicher Handlungsplan in Politik und Öffentlichkeit getragen zu werden.

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Wie kann man als Organisation oder Einzelperson Teil des Faktor D Netzwerks werden und welche Angebote gibt es?

Teil des Faktor D Netzwerks zu werden, steht sowohl Einzelpersonen (wie Expertinnen, Aktivisten oder Forschenden) als auch Organisationen (aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung oder Medien) offen, die sich länderübergreifend im DACH-Raum für die Demokratie stark machen möchten.

Das Netzwerk setzt dabei auf Offenheit, Kooperation und den Abbruch von „Silos“. Es gibt verschiedene Wege, wie man sich einbringen kann, und konkrete Angebote, die das Netzwerk bereitstellt:

Wie man Teil des Netzwerks wird

  • Aktiv als Expertin oder Experte mitwirken: Man kann sich direkt in die laufenden thematischen Allianzen (z. B. zu Narrativen, Partizipation, Öffentlicher Infrastruktur oder Dritten Orten/Bibliotheken) einschreiben und an gemeinsamen Lösungen und Toolkits arbeiten.
  • Teilnahme an Formaten und Open Calls: Über offene Aufrufe („Open Calls“) oder Bewerbungsphasen kann man eigene Perspektiven einbringen und an Projekten oder dem jährlichen Festival teilnehmen.
  • Unterstützen und Fördern: Neben der inhaltlichen Mitarbeit kann das Netzwerk auch als Fördernde oder Spende unterstützt werden.

Die zentralen Angebote des Netzwerks

  • Das Mitmacht-Festival: Ein jährliches, großes Live-Event im DACH-Raum (wie das Demokratiefestival für kollektive Strategien), das als Plattform dient, um sich zu vernetzen, neue Verbündete zu finden und gemeinsame Agenden zu schmieden.
  • Gezielte Vernetzung: Das Team von Faktor D hilft aktiv dabei, den Kontakt zu passenden Organisationen, Projekten oder Ansprechpersonen über Ländergrenzen hinweg (Deutschland, Österreich, Schweiz) herzustellen.
  • Praxisnahe Tools und Guides: Mitglieder und Interessierte erhalten Zugriff auf gemeinsam entwickelte Werkzeuge – wie den Demokratie-Guide für Bibliotheken oder digitale Toolkits (z. B. für werteorientierte Kommunikation und KI).
  • Das Magazin & Wissensaustausch: Regelmäßige Publikationen liefern Best-Practice-Beispiele, strategische Inputs und Einblicke in erfolgreiche Initiativen aus der Praxis.

Wie kann ich über die Website von Faktor D am besten den direkten Kontakt zu den Koordinatoren oder dem Netzwerk aufnehmen?

Um direkt mit den Koordinatoren oder dem Team von Faktor D in Kontakt zu treten, bietet die Website mehrere unkomplizierte Wege:

  1. Die zentrale E-Mail-Adresse:

    Für allgemeine Anfragen, Vernetzungswünsche oder technische Fragen ist das Team am schnellsten zentral erreichbar unter:

    • hallo [at] faktor-d [dot] org
  2. Die Team- und Kontaktseite:

    Unter dem Menüpunkt „Kennenlernen / Kontakt“ auf der Website listet das Netzwerk die konkreten Ansprechpersonen aus den verschiedenen Länder-Büros (Deutschland, Österreich und Schweiz) sowie das Projektmanagement auf.

  3. Die Trägerorganisationen im DACH-Raum:

    Hinter Faktor D stehen drei feste Trägerorganisationen, über die man ebenfalls den Draht ins Netzwerk herstellen kann:

Am besten schreibst du eine kurze Nachricht an die zentrale Adresse mit deinem Anliegen (egal ob Mitarbeit in einer Themen-Allianz, Fragen zum Playbook oder Interesse am Netzwerk), von wo aus dein Anliegen direkt an die passenden Koordinatoren weitergeleitet wird.

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Was ist die reCampaign und wie arbeitet sie mit Faktor D zusammen?

Die reCampaign ist eine bekannte Konferenz bzw. Plattform für digitale Kampagnenarbeit, Aktivismus und strategische Kommunikation in der Zivilgesellschaft.

Die Zusammenarbeit mit Faktor D

Die Zusammenarbeit zeigt sich vor allem in einer großen, gemeinsamen Initiative: Das Mitmacht-Festival (das jährliche Demokratiefestival von Faktor D) wurde in Form eines gemeinsamen Großevents als „Mitmacht 2026 x reCampaign“ in Berlin ausgetragen. Das Festival wurde u.a. auch von der Maecenata Stiftung unterstützt.

Durch diese Kooperation verbinden die beiden Partner ihre jeweiligen Stärken:

  • Faktor D bringt die strategische, sektorübergreifende Vernetzung für die Demokratie im DACH-Raum ein.
  • Die reCampaign steuert ihre langjährige Expertise und Praxis im Bereich Campaigning, Aktivismus und politische Kommunikation bei.

Ziel dieser Verbindung ist es, nicht nur theoretische Strategien für die Demokratie zu diskutieren, sondern diese direkt mit konkretem Handwerkszeug für erfolgreiche Kampagnen und gesellschaftliche Bewegung zu verknüpfen.

Welche Schwerpunkte, Workshops und Themen standen beim Mitmacht Festival von Faktor D und reCampaign im Fokus?

Das gemeinsame Festival „Mitmacht x reCampaign“ (in Berlin) brachte die strategische Demokratiearbeit von Faktor D mit der praxisnahen Kampagnen- und Aktivismus-Expertise der reCampaign zusammen. Im Zentrum des Festivals mit über 400 Engagierten aus dem DACH-Raum stand dabei das Ziel, von defensivem „Doom Scrolling“ in eine aktive, selbstbewusste Gestaltungskraft zu kommen.

Inhaltliche Schwerpunkte und Formate

  • Verbindung von Strategie und Campaigning: Der Fokus lag darauf, wie zivilgesellschaftliche Organisationen, Aktivisten und Kampagnenmacher nicht nur gute Ideen entwickeln, diese aber auch mithilfe moderner Methoden und Kampagnen-Praxis erfolgreich in die Öffentlichkeit tragen.
  • Beziehungsarbeit mit Unterstützern: In praxisnahen Workshops (wie zu effektiver Unterstützer-Bindung in einer schnelllebigen Aufmerksamkeitsökonomie) wurde vermittelt, wie echte Verbindungen zu Menschen aufgebaut und deren Stimmen in Bewegungsprozessen hörbar gemacht werden.
  • Demokratische Öffentlichkeiten & Medienwandel: Ein großer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie angesichts von Plattformlogiken, Desinformation und Medienkrisen neue, resiliente öffentliche Räume gestaltet und demokratische Diskurse gestärkt werden können. Tip: z.B. Bessere Welt Info 😉
  • Rolle von Emotionen und neuen Narrativen: Es wurde beleuchtet, wie konstruktive Erzählungen, Gefühle als politische Gestaltungskraft und positive Zukunftsvisionen wirken.
  • Künstliche Intelligenz und Teilhabe: Wie digitale Tools und KI (beispielsweise im Rahmen von Diskursen und digitaler Bürgerbeteiligung) sinnvoll genutzt werden können, um Menschen an der Gestaltung ihrer Zukunft zu beteiligen.

Über 60 Panels, Keynotes, interaktive Workshops sowie künstlerische Beiträge boten den Teilnehmenden aus dem gesamten DACH-Raum konkretes Handwerkszeug für ihre tägliche Projekt- und Kampagnenarbeit.

Entwurf: Google Gemini, Datum: 25.09.26

Work in Progress. Hinweise willkommen.