Katzen
Du möchtest dir eine Katze anschaffen oder hast vielleicht schon ein Samtpfötchen zu Hause. Entdecke spannende Fakten über Hauskatzen, ihre Ernährung, Katzensprache und mehr. Ideal für Katzenliebhaber!
Der große Katzenratgeber
Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren der Welt. Sie sind neugierig, verspielt und gleichzeitig unabhängig. Jede Katze hat ihren eigenen Charakter und zeigt auf ihre ganz persönliche Art, wenn sie sich wohlfühlt. Wer eine Katze versteht und ihre Bedürfnisse kennt, schafft die besten Voraussetzungen für ein langes und glückliches Zusammenleben.
In diesem Ratgeber erfährst du, worauf es bei der Katzenhaltung wirklich ankommt. Du lernst, wie du dein Zuhause katzengerecht einrichtest, deine Katze gesund ernährst und ihre Körpersprache besser verstehst. Außerdem erhältst du viele praktische Tipps für den Alltag, damit sich deine Samtpfote rundum wohlfühlt. Ganz gleich, ob du deine erste Katze aufnimmst oder bereits Erfahrung hast – dieser Ratgeber begleitet dich mit leicht verständlichen Erklärungen und hilfreichen Anregungen.
Hier findest du unsere ➡️ Katzen Links.
„Zeit, die man mit Katzen verbringt, ist niemals verlorene Zeit.“ – Sigmund Freud
Die Katze verstehen
Katzen sind faszinierende Tiere mit ganz eigenen Gewohnheiten. Sie beobachten ihre Umgebung genau und entscheiden oft selbst, wann sie spielen oder kuscheln möchten. Manche Katzen sind sehr verschmust, andere halten lieber etwas Abstand. Beides ist völlig normal und gehört zu ihrer Persönlichkeit.
Wer seine Katze aufmerksam beobachtet, erkennt schnell ihre Vorlieben. Die Haltung des Schwanzes, die Ohren oder die Augen verraten oft, wie sie sich gerade fühlt. Eine entspannte Katze bewegt sich ruhig und sucht freiwillig den Kontakt zu ihren Menschen.
Nimm dir jeden Tag etwas Zeit, deine Katze bewusst zu beobachten. So lernst du ihre Sprache immer besser kennen. Mit Geduld und Verständnis wächst das Vertrauen von ganz allein. Eine gute Beziehung entsteht nicht durch Zwang, sondern durch gegenseitigen Respekt.
Welche Katze passt zu dir?
Nicht jede Katze passt zu jedem Menschen. Manche Tiere sind sehr aktiv und möchten viel spielen. Andere genießen lieber ruhige Stunden auf dem Sofa. Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle. Junge Katzen brauchen oft mehr Beschäftigung als ältere Tiere.
Überlege vor der Anschaffung, wie viel Zeit du täglich für deine Katze hast. Wohnst du in einer kleinen Wohnung oder in einem Haus mit Garten? Arbeitest du viel außer Haus oder bist du häufig zu Hause? Ehrliche Antworten helfen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.
Besuche am besten ein Tierheim und gib einem Kätzchen aus dem Tierschutz eine Chance und lerne die Katzen persönlich kennen. Aber auch bei seriösen Züchtern kannst du einen Freund fürs Leben finden. Oft zeigt sich schon nach kurzer Zeit, ob die Chemie stimmt. Wähle nicht nur nach dem Aussehen, sondern achte vor allem auf den Charakter. So finden Mensch und Katze leichter zusammen.
Tipp: Unser Ratgeber Tierschutz
Katzen haben die Schnauze vorn
34,4 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel leben laut Angaben eines Berichts des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) in Deutschland. Damit beherbergen 46 Prozent der Haushalte pelzige oder gefiederte Freunde. Die am weitesten verbreiteten Haustiere sind Katzen, von denen es in Deutschland hochgerechnet 15,2 Millionen gibt. An zweiter Stelle folgen Hunde vor Kleintieren und Ziervögeln. Hinzu kommen die Individuen, die in den fünf Millionen Aquarien, Gartenteichen (mit Zierfischen) und Terrarien leben. "Die Gesamtzahl der Heimtiere, die in Haushalten in Deutschland gehalten werden, hat sich über die vergangenen Jahre auf einem hohen Niveau weitgehend stabil eingependelt", so ZZV-Präsident Norbert Holthenrich. Für die Branche sind das gute Nachrichten, die sich auch in in den Marktdaten widerspiegeln. So stiegen die Umsätze mit Fertignahrung, Bedarfsartikel und Zubehör im vergangenen Jahr um 7,1 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro.
So bereitest du dein Zuhause vor
Bevor eine Katze einzieht, sollte ihr neues Zuhause gut vorbereitet sein. Katzen lieben sichere Rückzugsorte und möchten ihre Umgebung in Ruhe erkunden. Ein gemütlicher Schlafplatz, ein Kratzbaum und ein sauberes Katzenklo gehören zur Grundausstattung.
Auch Futter- und Wassernäpfe sollten an einem ruhigen Ort stehen. Das Katzenklo sollte nicht direkt neben den Näpfen platziert werden. Viele Katzen mögen diese Trennung und fühlen sich dadurch wohler. Gefährliche Pflanzen, offene Kabel oder kleine Gegenstände sollten außer Reichweite sein.
Schaffe verschiedene Möglichkeiten zum Klettern und Beobachten. Fensterplätze oder erhöhte Liegeflächen sind bei vielen Katzen besonders beliebt. Je abwechslungsreicher die Umgebung gestaltet ist, desto wohler fühlt sich deine Katze in ihrem neuen Zuhause.
Die ersten Tage mit deiner Katze
Der Einzug in ein neues Zuhause ist für jede Katze eine große Veränderung. Neue Gerüche, unbekannte Räume und fremde Menschen können zunächst verunsichern. Deshalb braucht deine Katze vor allem eines: Zeit und Ruhe.
Lass sie selbst entscheiden, wann sie ihre Umgebung erkunden möchte. Dränge sie nicht zum Spielen oder Kuscheln. Sprich ruhig mit ihr und bewege dich langsam. So merkt sie schnell, dass keine Gefahr von dir ausgeht.
Halte in den ersten Tagen möglichst feste Abläufe ein. Füttere deine Katze zu ähnlichen Zeiten und vermeide laute Geräusche oder viele Besucher. Kleine Rituale geben Sicherheit und erleichtern die Eingewöhnung. Mit Geduld wächst das Vertrauen Schritt für Schritt und aus einem fremden Ort wird schon bald ein echtes Zuhause.
Gesunde Ernährung für deine Katze
Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für ein gesundes Katzenleben. Katzen sind Fleischfresser und benötigen hochwertige tierische Proteine. Ein gutes Katzenfutter versorgt sie mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Achte darauf, dass Fleisch einen großen Anteil der Zutaten ausmacht und Zucker möglichst nicht enthalten ist.
Jede Katze hat unterschiedliche Bedürfnisse. Alter, Gewicht und Gesundheitszustand spielen bei der Wahl des Futters eine wichtige Rolle. Auch die Futtermenge sollte an den Energiebedarf angepasst werden. So lässt sich Übergewicht vermeiden und die Katze bleibt fit.
Gewöhne deine Katze nur langsam an ein neues Futter. Eine plötzliche Umstellung kann zu Verdauungsproblemen führen. Kleine Portionen über den Tag verteilt kommen dem natürlichen Fressverhalten vieler Katzen entgegen. Beobachte regelmäßig Gewicht und Fell. Sie geben oft einen guten Hinweis darauf, ob die Ernährung passt.
Warum ausreichend Trinken so wichtig ist
Viele Katzen trinken von Natur aus nur wenig. Das liegt daran, dass ihre Vorfahren einen großen Teil der Flüssigkeit über die Nahrung aufgenommen haben. Dennoch ist ausreichend Wasser wichtig, damit Nieren und Harnwege gesund bleiben. Besonders Wohnungskatzen sollten jederzeit frisches Wasser zur Verfügung haben.
Manche Katzen trinken lieber aus einem flachen Napf, andere bevorzugen fließendes Wasser. Ein Trinkbrunnen kann deshalb eine gute Lösung sein. Auch mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung laden zum Trinken ein.
Wechsle das Wasser täglich und reinige die Näpfe regelmäßig. Stelle sie nicht direkt neben das Futter oder das Katzenklo auf. Viele Katzen trinken lieber an ruhigen Orten. Nassfutter trägt zusätzlich dazu bei, den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen und kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung sein.
Wo Katzen beliebte Haustiere sind
Am 08. August ist internationaler Katzentag. Der Aktionstag wurde von der International Fund for Animal Welfare ausgerufen und soll die artgerechte Katzenhaltung ins Bewusstsein rücken.
In vielen Ländern Europas sind Katzen beliebte Haustiere, allen voran in Rumänien, wie die Grafik von Statista zeigt: Dort halten sich 47 Prozent der Haushalte mindestens eine Katze als Haustier. In Österreich beträgt der Anteil der Haushalte mit einer Katze 29 Prozent und in der Schweiz 28 Prozent; in Deutschland liegt er bei 22 Prozent.
Katzen gelten als verschmust, aber trotzdem eigensinnig und sind von Natur aus sehr sauber. Diese Eigenschaften machen sie bei Tierfreunden so beliebt. Neben der klassischen Hauskatze sind auch Rassekatzen wie die Perserkatze, Maine Coon, Siam- oder Kartäuserkatze verbreitet.
So beschäftigst du deine Katze
Katzen brauchen täglich Beschäftigung, damit sie körperlich und geistig ausgelastet sind. Besonders Wohnungskatzen profitieren von abwechslungsreichen Spielmöglichkeiten. Ohne ausreichend Beschäftigung können Langeweile und unerwünschtes Verhalten entstehen. Schon wenige Minuten gemeinsames Spielen machen oft einen großen Unterschied.
Abwechslung ist dabei besonders wichtig. Bälle, Spielangeln, Kartons oder kleine Intelligenzspiele sorgen immer wieder für neue Reize. Auch erhöhte Liegeplätze und Kratzmöglichkeiten laden zum Entdecken ein. So bleibt die Umgebung spannend und interessant.
Plane jeden Tag feste Spielzeiten ein. Viele Katzen sind morgens oder am Abend besonders aktiv. Beende das Spiel am besten mit einer kleinen Belohnung oder einer Fütterung. Das entspricht ihrem natürlichen Jagdverhalten und sorgt für Zufriedenheit.
Spielen stärkt eure Bindung
Gemeinsames Spielen macht nicht nur Spaß, sondern stärkt auch das Vertrauen zwischen Mensch und Katze. Beim Spielen kann deine Katze ihren Jagdinstinkt ausleben und überschüssige Energie abbauen. Gleichzeitig lernt sie, dass gemeinsame Zeit etwas Positives bedeutet. Das fördert eine enge Beziehung.
Besonders beliebt sind Spielangeln oder kleine Stoffmäuse, die sich unregelmäßig bewegen. Dadurch wird der natürliche Jagdtrieb geweckt. Lasse deine Katze zwischendurch kleine Erfolge erleben. Das hält die Motivation hoch und verhindert Frust.
Vermeide es, mit deinen Händen oder Füßen zu spielen. Deine Katze könnte lernen, diese als Beute zu betrachten. Nutze stattdessen geeignetes Spielzeug und räume es nach dem Spielen wieder weg. So bleibt es spannend und verliert nicht seinen Reiz.
Fellpflege leicht gemacht
Die Fellpflege gehört zur regelmäßigen Gesundheitsvorsorge. Kurzhaarkatzen übernehmen einen großen Teil der Pflege selbst. Dennoch hilft regelmäßiges Bürsten dabei, lose Haare zu entfernen und die Haut zu pflegen. Gleichzeitig kann das Bürsten ein schöner Moment der Nähe sein.
Langhaarkatzen benötigen meist deutlich mehr Unterstützung. Ihr Fell kann schneller verfilzen und sollte deshalb häufiger gepflegt werden. Beginne möglichst früh mit der Fellpflege, damit sich deine Katze daran gewöhnt. Ruhige Bewegungen und viel Geduld erleichtern das Bürsten.
Nutze eine Bürste, die zum Fell deiner Katze passt. Kontrolliere dabei auch Ohren, Augen, Pfoten und Krallen. Veränderungen oder kleine Verletzungen fallen so oft frühzeitig auf. Mit regelmäßiger Pflege bleibt das Fell gesund, glänzend und frei von Knoten.
Gesundheit erkennen und vorbeugen
Eine gesunde Katze wirkt aufmerksam, neugierig und zeigt Interesse an ihrer Umgebung. Kleine Veränderungen im Verhalten können jedoch ein Hinweis darauf sein, dass etwas nicht stimmt. Wenn deine Katze plötzlich weniger frisst, sich versteckt oder ungewöhnlich ruhig ist, solltest du genauer hinsehen.
Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, Probleme früh zu erkennen. Achte auf Augen, Ohren, Fell, Zähne und Gewicht deiner Katze. Auch der Gang zur Tierärztin oder zum Tierarzt gehört zur verantwortungsvollen Haltung. Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen können dabei helfen, Krankheiten zu vermeiden oder frühzeitig zu behandeln.
Beobachte deine Katze im Alltag und vertraue auf dein Gefühl. Du kennst ihre normalen Gewohnheiten am besten. Eine gesunde Katze braucht neben guter Pflege auch Sicherheit, Ruhe und eine stressfreie Umgebung. Mit Aufmerksamkeit und Liebe kannst du viel dazu beitragen, dass deine Katze lange gesund bleibt.
Wohnungskatze oder Freigänger – was passt besser?
Ob eine Katze in der Wohnung lebt oder nach draußen darf, hängt von vielen Faktoren ab. Beide Haltungsformen können gut funktionieren, wenn die Bedürfnisse der Katze berücksichtigt werden. Eine Wohnungskatze braucht besonders viel Beschäftigung, Abwechslung und Möglichkeiten zum Klettern.
Ein gesicherter Balkon oder ein katzensicheres Fenster kann einer Wohnungskatze zusätzliche Eindrücke ermöglichen. Kratzbäume, Spielzeug und tägliche gemeinsame Beschäftigung sorgen dafür, dass sie aktiv bleibt. Auch ältere Katzen fühlen sich in einer ruhigen Wohnung oft sehr wohl.
Freigänger genießen dagegen die Möglichkeit, ihre Umgebung zu erkunden. Sie können klettern, jagen und viele neue Gerüche entdecken. Allerdings gibt es draußen auch Risiken wie Verkehr, Krankheiten oder Konflikte mit anderen Tieren.
Egal für welche Haltung du dich entscheidest: Wichtig ist, dass deine Katze sicher, beschäftigt und glücklich ist. Eine liebevolle Umgebung zählt mehr als die Größe des Reviers.
Mehrere Katzen zusammenhalten
Viele Katzen genießen die Gesellschaft einer Artgenossin oder eines Artgenossen. Besonders junge Katzen können gemeinsam spielen, lernen und Energie abbauen. Trotzdem bedeutet eine zweite Katze nicht automatisch, dass beide Tiere sofort beste Freunde werden.
Die Zusammenführung sollte langsam und vorsichtig erfolgen. Gib beiden Katzen Zeit, sich aneinander zu gewöhnen. Eigene Rückzugsorte, getrennte Futternäpfe und mehrere Katzenklos helfen dabei, Stress zu vermeiden.
Achte auf die Körpersprache deiner Katzen. Fauchen oder Abstandhalten sind am Anfang nicht ungewöhnlich. Es bedeutet nicht unbedingt, dass die Tiere sich nicht mögen. Oft brauchen sie einfach Zeit, um Vertrauen aufzubauen.
Mit Geduld entstehen häufig schöne Freundschaften zwischen Katzen. Sie können gemeinsam schlafen, spielen und sich gegenseitig Sicherheit geben. Entscheidend ist, dass jede Katze weiterhin genügend Aufmerksamkeit und ihren eigenen Raum bekommt.
Die Körpersprache deiner Katze verstehen
Katzen sprechen nicht mit Worten, aber sie zeigen sehr deutlich, wie sie sich fühlen. Wer ihre Körpersprache versteht, kann besser auf ihre Bedürfnisse eingehen. Kleine Signale helfen dir dabei, deine Katze richtig einzuschätzen.
Ein langsam blinkender Blick bedeutet häufig Vertrauen und Entspannung. Wenn deine Katze dich mit dem Kopf anstupst, zeigt sie Zuneigung und möchte ihren vertrauten Geruch mit dir teilen. Ein aufgestellter Schwanz ist oft ein Zeichen von Freude und Begrüßung.
Auch negative Gefühle werden sichtbar. Angelegte Ohren, ein peitschender Schwanz oder ein angespannter Körper können bedeuten, dass deine Katze gerade Ruhe braucht. Respektiere solche Signale und gib ihr Abstand.
Je besser du deine Katze lesen kannst, desto harmonischer wird euer Zusammenleben. Verständnis ist die Grundlage für eine starke Verbindung zwischen Mensch und Tier.
Häufige Fehler in der Katzenhaltung vermeiden
Auch mit den besten Absichten können Fehler passieren. Viele Probleme entstehen nicht durch fehlende Liebe, sondern durch falsches Verständnis für die Bedürfnisse einer Katze. Katzen sind keine kleinen Hunde und haben ihre eigenen Regeln.
Ein häufiger Fehler ist zu wenig Beschäftigung. Besonders Wohnungskatzen benötigen Bewegung und geistige Herausforderungen. Auch ein ungeeigneter Standort für das Katzenklo oder fehlende Rückzugsmöglichkeiten können Stress verursachen.
Vermeide es außerdem, deine Katze zu bestrafen. Katzen verstehen Strafen meist nicht und können dadurch Vertrauen verlieren. Besser ist es, unerwünschtes Verhalten ruhig umzulenken und erwünschtes Verhalten zu belohnen.
Eine gute Katzenhaltung bedeutet, die Welt aus Sicht der Katze zu betrachten. Mit Geduld, Wissen und Aufmerksamkeit lassen sich viele Schwierigkeiten vermeiden. So entsteht ein entspanntes Zuhause, in dem sich Mensch und Katze gleichermaßen wohlfühlen.
Ein glückliches Katzenleben – so bleibt deine Katze zufrieden
Eine glückliche Katze braucht vor allem Sicherheit, Aufmerksamkeit und eine Umgebung, in der sie sich wohlfühlen kann. Dabei geht es nicht nur um Futter und einen Schlafplatz. Katzen möchten ihre Umgebung entdecken, spielen, beobachten und ihren eigenen Rhythmus leben dürfen.
Ein fester Tagesablauf gibt vielen Katzen Sicherheit. Regelmäßige Fütterungszeiten, gemeinsame Spielmomente und ruhige Kuschelzeiten schaffen Vertrauen. Trotzdem sollte deine Katze immer selbst entscheiden dürfen, wann sie Nähe möchte. Liebevolle Geduld ist wichtiger als ständiges Streicheln oder Beschäftigen.
Auch kleine Dinge können das Katzenleben bereichern. Ein neuer Karton, ein gemütlicher Fensterplatz oder ein verstecktes Leckerli sorgen für Abwechslung. Achte darauf, dass deine Katze körperlich und geistig gefordert wird, aber auch genügend Ruhe bekommt.
Die wichtigste Grundlage ist eine starke Beziehung zwischen dir und deiner Katze. Wenn sie sich verstanden und akzeptiert fühlt, zeigt sie dir jeden Tag, wie wertvoll eure Verbindung ist.
Die wichtigsten Alltagstipps für ein harmonisches Zusammenleben
Ein gutes Zusammenleben mit einer Katze entsteht durch viele kleine Gewohnheiten im Alltag. Nimm dir regelmäßig Zeit für deine Katze und schenke ihr Aufmerksamkeit. Schon wenige bewusste Minuten am Tag können eure Bindung stärken.
Achte darauf, dass deine Katze immer Zugang zu frischem Wasser, einem sauberen Katzenklo und einem sicheren Rückzugsort hat. Diese einfachen Dinge geben ihr ein Gefühl von Sicherheit. Auch regelmäßige Pflege und Gesundheitskontrollen gehören zu einer verantwortungsvollen Katzenhaltung.
Respektiere den Charakter deiner Katze. Manche Tiere sind sehr anhänglich, andere brauchen mehr Abstand. Beide Arten sind vollkommen normal. Versuche nicht, deine Katze zu verändern, sondern lerne sie kennen und akzeptiere ihre Persönlichkeit.
Vergiss auch dich selbst nicht. Eine Katze bereichert dein Leben, bringt Freude und schenkt viele besondere Momente. Gleichzeitig bedeutet sie Verantwortung. Mit Liebe, Geduld und Wissen wird eure gemeinsame Zeit zu etwas ganz Besonderem.
Vor- und Nachteile einer Katze als Haustier
Eine Katze kann ein wunderbarer Begleiter sein. Sie schenkt Nähe, Unterhaltung und viele schöne Augenblicke. Viele Menschen genießen es, nach einem langen Tag von einer schnurrenden Katze begrüßt zu werden. Katzen können beruhigend wirken und bringen Leben in jedes Zuhause.
Natürlich gibt es auch Aufgaben, die dazugehören. Katzen benötigen tägliche Versorgung, regelmäßige Pflege und tierärztliche Betreuung. Auch Möbel können durch Krallen oder Haare im Haushalt stärker beansprucht werden. Wer eine Katze aufnimmt, sollte sich dieser Verantwortung bewusst sein.
Der große Vorteil ist jedoch die besondere Beziehung, die entstehen kann. Katzen zeigen ihre Zuneigung oft auf leise und liebevolle Weise. Ein gemeinsames Leben mit einer Katze bedeutet nicht nur Arbeit, sondern vor allem viele wertvolle Momente.
Wer bereit ist, Zeit und Liebe zu investieren, bekommt einen treuen Freund mit einem einzigartigen Charakter.
Ein Zuhause voller Vertrauen und Liebe
Eine Katze ist weit mehr als nur ein Haustier. Sie ist ein Familienmitglied mit eigenen Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen. Wer sich auf eine Katze einlässt, lernt eine ganz besondere Art von Beziehung kennen. Sie basiert nicht auf Gehorsam, sondern auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt.
Jede Katze erzählt ihre eigene Geschichte. Manche brauchen länger, um Vertrauen aufzubauen. Andere kommen sofort neugierig auf Menschen zu. Doch jede Katze verdient ein Zuhause, in dem sie sich sicher und geliebt fühlt.
Die kleinen Momente sind oft die schönsten: das leise Schnurren am Abend, die Begrüßung nach einem langen Tag oder der entspannte Blick einer Katze, die einfach zufrieden neben dir liegt. Genau diese Augenblicke machen das Zusammenleben so wertvoll.
Mit Wissen, Geduld und einem offenen Herzen kannst du deiner Katze ein glückliches Leben schenken. Und im Gegenzug schenkt sie dir etwas, das unbezahlbar ist: ihre ganz eigene Form von Liebe und Vertrauen.
„Eine Katze gibt einem Zuhause nicht nur Leben – sie gibt ihm Seele.“ 🐾
Autorin: Jasmin, 28.07.26 - Artikel lizenziert unter CC BY-SA 4.0
Weitere Ressourcen
Handverlesene Quellen & Weiterführende Ressourcen für Katzen
- 'Birgit Lötzerich''s Katzenseite'
- Filmtrailer: KEDI - Von Katzen und Menschen
- YouTube Suche
- Google News
- Focus Spezial - Katzen
- Geliebte Katze Magazin
- Haus der Katzenfreunde - Wir helfen Katzen (AT)
- Steckbrief: Katze - Kindernetz
- Hauskatze - Wikipedia
- Katzenbilder - Google
- Katzenkitten - Alles über Katzen: Aufzucht, Futter, Katzensprache und mehr
- Katzentant - Hilfe für Streunerkatzen und Katzen in Not
- Regelmäßige Gesundheitsvorsorge schützt das Leben Ihres Tieres - Tieraerzteverband
- Liste der Katzenrassen
- Der wahre Ursprung der Hauskatze - Spektrum 11/25
- Genforschung: Die Hauskatze hat andere Ahnen als vermutet | Dlf 11/25
- "Katzen sind sozial minderbemittelt" - Geo 4/25
- "Katzen miauen nur für uns" - Zeit 3/24
- Video: Hunde & Katzen: So machen Züchter unsere Tiere krank! - Quarks 11/23
- Warum Katzen gut für die Gesundheit sein können - National Geographic 8/23
- Video: Wilde Miezen | Katzen allein unterwegs 7/23
- Mit Katzen verreisen: Was beim Urlaub mit der Katze zu beachten ist - Anwalt.org 10/21
- Warum Katzen lebendige Mäuse nach Hause bringen – es sind keine "Geschenke" - Stern 9/21
- Mit einem Miau die Welt erobert: Spannendes über Katzen - Standard 8/21
- Hilfreiche Tipps für das Reisen mit Katze - Hillspet 6/21
- Katzen: Die Sprache der Katzen - Planet Wissen 25.02.20
- Dokumentation: Was treibt deine Katze? Katzen allein unterwegs - MDR 2020
- Dokumentation: Katzen - Killer oder Kuscheltier? - ZDF 2018
- Dokumentation: Wilde Miezen - Die große Dokumentation über Katzen - MDR 2017
- Dokumentation: Kedi - Von Katzen und Menschen - Türkei 2016
- Dokumentation: Geschichte der Tiere - Die Katze - ZDF 2016
- Dokumentation: Faszination Katzen - National Geographic 2014
- Dokumentation: Das geheime Leben der Katzen - National Geographic 2013
- Selten geworden: Auf der Spur scheuer Kleinkatzen - Standard 11/20
- Knochen aus der Steinzeit: Wie der Mensch zur Katze kam - Spiegel 7/20
- Warum Katzen nicht gern verreisen - SZ 6/20
- 7 Katzen, die ihr vielleicht noch nicht kennt - National Geographic 5/20
- Japan: Behörden finden mehr als 200 verwahrloste Katzen in Wohnung - Spiegel 5/20
- Schmusekatzen töten in Australien pro Jahr fast 300 Millionen Wildtiere - Standard 5/20
- Verhaltensforschung: Auch Katzen leiden unter Einsamkeit - ORF 4/20
- Wie sich Katzen auf Madagaskar eingeschlichen haben - Standard 3/20
- Niederländische Juristen fordern Ausgehverbot für Katzen - Standard 12/19
- Können Sie die Gesichtsausdrücke von Katzen lesen? - Standard 12/19
- Schmusen oder Ignorieren: Katzen binden sich an ihre Besitzer wie Kinder an ihre Eltern - Tagesspiegel 9/19
- Die Katze kennt ihren Namen - FAZ 4/19
- 10 Fakten über Katzen - Vier Pfoten 2/19
- Hund und Katze vegan ernähren – wie artgerecht ist das? - Peta 02/19
- Was denken Katzen über uns? - National Geographic 11/17
- Mit der Katze in den Urlaub verreisen oder zum Tierarzt mitnehmen - VTG 6/16
- Tierernährung: "Katzen vegan zu ernähren, lehne ich ab" 5/14
- Katzen vegetarisch ernähren - Tierschutzbund (Archiv)
- Gesundheitsvorsorge: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze lange gesund und glücklich bleibt - Katzenmedizin