World Social Forum Cotonou 2026

WSF 2026 in Cotonou

WSF 2026 in Cotonou: Erfahre mehr über Themen, Hintergründe und Kontroversen des Weltsozialforums in Benin. Jetzt informieren und mehr erfahren!

World Social Forum Cotonou 2026

Weltsozialforum 2026 in Cotonou, Benin

Das Weltsozialforum (WSF) 2026 (engl. World Social Forum) fand vom 6. bis 9. August 2026 in Cotonou, der größten Stadt von Benin (Westafrika), statt. Über 800 Organisationen und Netzwerke aus rund 100 Ländern kamen zusammen, um in verschiedenen Arbeitsgruppen und Panels über Themen wie Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Alternativen zur aktuellen Wirtschaftspolitik zu diskutieren.

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Hier sind die wichtigsten Informationen zu diesem Ereignis:

1. Was ist das Weltsozialforum?

Das Weltsozialforum ist ein globales Treffen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, NGOs und Aktivisten. Es versteht sich seit 2001 als Gegenentwurf zum Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos und steht unter dem Leitspruch: „Eine andere Welt ist möglich!“

2. Bedeutung des Austragungsortes (Cotonou, Benin)

Es war das erste Mal seit 2015 (damals in Tunis, Tunesien), dass das Weltsozialforum auf den afrikanischen Kontinent zurückkehrte.

  • Symbolkraft: Benin wurde als Gastgeberland gewählt, da es eine reiche Geschichte hat – von der Kultur des ehemaligen Königreichs Dahomey über die Spiritualität des Voodoo bis hin zu seiner Rolle als historischer und gegenwärtiger Ort des panafrikanischen Austauschs und der Erinnerung.
  • Initiative: Maßgeblich ermöglicht wurde die Ausrichtung durch die westafrikanische Landrechtsbewegung (CGLTE-OA) und die starke Beteiligung der lokalen sowie internationalen Zivilgesellschaft.

3. Kernthemen des Forums 2026

Im Fokus standen globale Krisen und alternative Lösungsansätze aus Sicht der Zivilgesellschaft. Zentrale thematische Stränge und Arbeitsbereiche waren:

  • Land- und Ressourcengerechtigkeit: Widerstand gegen Landgrabbing (großflächige Landkäufe) und der Schutz natürlicher Ressourcen.
  • Ernährungssouveränität und Agrarökologie: Alternativen zum industriellen Agrarmodell zur Sicherung der lokalen Ernährung und Stärkung bäuerlicher Landwirtschaft.
  • Migration und Bewegungsfreiheit: Rechte von Geflüchteten und Migranten sowie die Forderung nach sicheren Wegen (u. a. vertreten durch Netzwerke wie Alarm Phone Sahara).
  • Klima- und ökologische Gerechtigkeit: Auswirkungen des Klimawandels und Forderungen nach nachhaltigem Wirtschaften.

4. Kontroversen und politische Hürden im Vorfeld

Die Durchführung des Forums war kurzzeitig stark gefährdet:

  • Kurz vor dem geplanten Start zogen die Behörden in Benin überraschend ihre Unterstützung zurück, schlossen Veranstaltungsorte und verweigerten teilweise internationalen Delegierten die Einreise bzw. wiesen Aktivisten an Grenzen oder Flughäfen ab.
  • Nach heftigen internationalen Protesten, Verhandlungen zwischen dem Organisationskomitee und der beninischen Regierung sowie dem unermüdlichen Einsatz der Zivilgesellschaft wurden die Restriktionen jedoch kurz darauf wieder aufgehoben, sodass das Forum nach einer zweitägigen Verzögerung offiziell an der Universität von Abomey-Calavi in Cotonou eröffnet werden konnte.

Entwurf: Google Gemini, Datum: 11.08.26

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