FriedensBEWEGUNGEN in Ländern

Aktuelle Themen

Friedensbewe- gung in China

2016 wurde in China ein Gesetz verabschiedet, dass die Arbeit von ausländischen NGOs erheblich erschwert und unter stärkere Regierungskontrolle stellt. Kritiker mahnen zurecht, dass dieses Gesetz die Meinungs- freiheit einschränkt, Demokratiebestrebungen bewusst unterbindet und Regierungskritiker kriminalsiert. Die Arbeit lokaler NGOs wird dadurch zunehmend schwieriger, da viele auf ausländische Gelder angewiesen sind und die Gründung einer NGO in China schon von vornherein schwierig ist. 

Russisches NGO-Gesetz

Im November 2012 trat in Russland ein Gesetz in Kraft, daß politische NGOs, die finanzielle Hilfe aus dem Ausland erhalten, als „ausländische Agenten“ zu registrieren sind. Eine offensichtliche Maßnahme, um die Entwicklung einer kritischen Zivilgesellschaft zu unterbinden. Organisationen klagen seitdem über finanzielle Probleme, öffentliche Stigmatisierung und Drohnungen gegen Mitarbeiter. Einige NGOs haben sich bereits aufgrund der erschwerten Arbeits- bedingungen aufgelöst.

Friedensbe- wegung in Israel

Eine friedliche Koexistenz zwischen Israel und Palästina: Dafür kämpft die Friedensbewegung vor Ort seit vielen Jahren. Neben kleineren Organisationen ist es vor allem die Bewegung Schalom Achschav, die größere Aktionen und Demonstrationen anstoßen konnte. Leider wurde die Arbeit der Gruppen durch die widerkehrenden Intifadas erheblich zurückgeworfen. In den letzten Jahren allerdings gewinnen die Friedens- gruppen wieder an Zulauf und Öffentlichkeit.